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MPEG LA legt Lizenzbedingungen für Video-Codec H.264 vor

Gebühren auf Geräte und Inhalte erst ab festgelegten Schwellenwerten

Die MPEG LA hat jetzt Lizenzgebühren für den Video-Codec H.264/MPEG-4 AVC veröffentlicht, der gegenüber MPEG eine bessere Effizienz bei der Kodierung bieten soll. Damit können Gerätehersteller den Codec nun zu recht überschaubaren Kosten in ihren Geräten einsetzen.

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Zwar liegt noch kein definitiver Lizenzvertrag vor, die Eckpunkte stehen aber fest. So sollen Gerätehersteller unabhängig von den verwendeten Profilen für Decoder und Encoder zusammen 0,20 US-Dollar pro Gerät an die Rechteinhaber abführen. Für die ersten 100.000 Geräte pro Jahr fallen dabei aber keine Kosten an, ab fünf Millionen Geräte pro Jahr sinkt die Abgabe auf 0,10 US-Dollar.

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Zudem wird für jedes Unternehmen samt aller Mehrheitsbeteiligungen eine Höchstsumme von 3,5 Millionen US-Dollar pro Jahr für 2005 und 2006 festgelegt, die 2007 und 2008 auf 4,25 Millionen und 2009 und 2010 auf 5 Millionen US-Dollar steigt.

Mit diesen Lizenzbedingungen, die ab 1. Januar 2005 gelten sollen, will man eine schnelle Durchsetzung des Codecs im Markt erreichen. Bis zu diesem Zeitpunkt fallen keine Lizenzgebühren an.

Allerdings werden auch auf Inhalte Lizenzabgaben fällig. Während auf kommerzielle Videos, die zum Kauf angeboten werden und die nicht länger als 12 Minuten sind, keine Lizenzgebühren erhoben werden, sind bei kostenpflichtigen Videos ab 12 Minuten Lizenzabgaben in Höhe von 2 Prozent des Preises bzw. 0,02 US-Dollar je Titel fällig, je nachdem, welcher Betrag niedriger ist.

Abodienste mit bis zu 100.000 Kunden im Jahr zahlen ebenfalls keine Lizenzgebühren. Darüber fallen 25.000 US-Dollar im Jahr an, ab 250.000 Abonnenten 50.000 US-Dollar bzw. ab 500.000 Abonnenten 75.000 US-Dollar. Ab einer Million Abonnenten werden dann 100.000 US-Dollar im Jahr fällig. Ähnlich ist die Regelung für eine terrestrische Verbreitung, die in Märkten bis zu 100.000 Haushalten kostenfrei bleibt, darüber hinaus fallen pro Markt 10.000 US-Dollar pro Jahr an.

Für die Verbreitung im Internet fallen bis zum 31. Dezember 2010 keine Gebühren an.

Zu den Rechteinhabern hinter H.264 zählen unter anderem die Columbia Universität, die France Télécom, Fujitsu, LG Electronics, Matsushita, Mitsubishi, Microsoft, Motorola, Nokia, Philips, die Robert Bosch GmbH, Samsung, Sharp, Sony, Toshiba und JVC.



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