Abo
  • Services:

Flex: Flash für Programmierer

Neues Entwicklungs-Framework für Java-Programmierer von Macromedia

Macromedia kündigte mit Macromedia Flex ein neues Produkt in einer Beta-Version an. Bisher unter dem Codenamen Royale entwickelt, soll das Präsentations-Server- und Applikations-Framework vor allem Java-Programmierer bei der Realisierung von "Rich-Internet-Anwendungen" unterstützen, so der Hersteller.

Artikel veröffentlicht am ,

Macromedia Flex, das im Laufe des ersten Halbjahres 2004 verfügbar sein soll, erweitert die MX-Familie des Softwareherstellers. Es stellt eine standardbasierte textorientierte Programmiermethodologie, vorgefertigte Code-Bausteine sowie eine Server-Laufzeitumgebung für den weit verbreiteten FlashPlayer als Client zur Verfügung. Entwickler von Business-Anwendungen sollen so auf existierende Werkzeuge und Designvorlagen sowie auf die vorhandene Infrastruktur zurückgreifen können.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Fürstenfeldbruck

Dazu hat Macromedia auf der Basis von XML die intuitiv zu bedienende "Flex MarkUp Language" entwickelt, mit der sich multimediale und interaktive Benutzerschnittstellen definieren lassen. Macromedia Flex transformiert dabei den Code der Applikation in eine Flash-Datei, die im Browser mit Hilfe des FlashPlayers geöffnet werden kann. Die Lösung unterstützt Standards wie Scalable Vector Graphics (SVG), Cascading Style Sheets (CSS), Extensible Markup Language (XML),Web-Services auf Basis des Simple Object Access Protocol (SOAP) und ECMAScript.

Flex soll zunächst auf allen bekannten J2EE-Servern (Java 2 Enterprise Edition) wie Macromedia JRun, IBM Websphere, Bea Weblogic oder dem Open-Source-Produkt Tomcat von Apache laufen. Eine .NET-Version ist für ein späteres Release vorgesehen. Dabei kombiniert Flex eine gewohnte Programmier-Syntax mit einer Bibliothek von vorgefertigten Code-Bausteinen für eine schnelle Anwendungsentwicklung. Hinzu kommen Runtime-Services für die Anbindung von Datenbanken, das Management und die Verbreitung der Applikationen.

Zudem arbeitet Macromedia an zwei Projekten im Zusammenhang mit Flex, die eine umfassende Unterstützung mit Werkzeugen für das Framework und die Server-Laufzeitumgebung sicherstellen sollen. Das erste Vorhaben - Codename "Brady" - basiert auf dem Macromedia-Tool Dreamweaver MX 2004 und stellt Funktionen zum visuellen Layout sowie für die integrierte Entwicklung und Fehlersuche für Flex-Anwendungen zur Verfügung. Eine erste Betaversion dieses Werkzeugs soll bereits im Dezember 2003 verfügbar sein.

Das zweite Projekt mit dem Code-Namen "Partridge" fügt der Open-Source-Entwicklungsumgebung Eclipse eine integrierte Flex-Programmierunterstützung hinzu, mit der Anwendungsprogrammierer ihre Flex-Applikationen innerhalb der Eclipse-IDE codieren, testen und debuggen können. Der Beta-Test von "Partridge" soll im nächsten Jahr beginnen. Aber auch die Veröffentlichung eines XML-Schemas, das eine Mindestunterstützung der Flex-Sprache zu weiteren IDEs von Drittanbietern hinzufügt, ist geplant.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Logitech G Pro Gaming-Maus für 37€)
  2. (u. a. Samsung Galaxy S8 für 469€ und S8+ für 569€)
  3. 79,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 116€)

marco 19. Nov 2003

Naja, man kann mit Flash schon auch sinnvolle Anwendungen erstellen - zumindest...

Inu 19. Nov 2003

FlashButtons, FlashMenus etc. sind der einzig sinnvolle Einsatzzweck, schon klar. ausser...

hypersurf 19. Nov 2003

flash ist ein tool, daß gekonnt benutzt werden muß. leider mißbrauchen immer mehr leute...

WindowsXP... 18. Nov 2003

Flash ist doch der letzte Mist. Text kann nicht gedruckt werden, Schrift skaliert nicht...

stefan 18. Nov 2003

"Rich-Internet-Anwendungen" auf solche begriffe hat die welt gewartet *kopfschüttel*


Folgen Sie uns
       


God of War (2018) - Fazit

Viele langjährige Fans von Kratos dürften beim neuen God of War erst mal vom Glauben abfallen. Der Neue hat aber auf eigenständige Art ebenfalls das Zeug zum Kulthelden.

God of War (2018) - Fazit Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /