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Sun verkauft seinen Linux-Desktop nach China

200 Millionen Desktop-Installationen geplant. Sun konnte jetzt eine Vereinbarung mit der China Standard Software Co. (CSSC) schließen, in deren Rahmen Sun sein Java Desktop System als Basis für einen Standard-Desktop in der Volksrepublik China liefern wird. Bei CSSC handelt es sich um ein Konsortium chinesischer Technologie-Firmen, die von der chinesischen Regierung unterstützt werden, um ein landesweites Standard-Desktop-System zu entwickeln.
/ Jens Ihlenfeld
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Das Abkommen erlaubt es CSSC, eigene Produkte unter eigener Marke auf Basis des Java Desktop Systems auf den Markt zu bringen. Dabei sind insgesamt mindestens 200 Millionen Installationen geplant, die in Schritten von 500.000 bis zu einer Million pro Jahr erfolgen sollen.

Das Sun Java Desktop System basiert auf Linux und nutzt eine x86-basierte Plattform. Die integrierte Desktop-Lösung umfasst Applikationen wie StarOffice 7.0, Java, die Desktop-Oberfläche GNOME, den Browser Mozilla, Evolution von Ximian für die E-Mail- und Terminverwaltung sowie die Instant-Messaging-Anwendung GAIM. Das JDS unterstützt aktuelle Backoffice-Systeme, das neue Java Enterprise System und bestehende Datei- und Druckdienste. Auch eine aktuelle Version des Multimedia-Players von RealNetworks, des Adobe Reader von Adobe sowie eine sichere Nutzer-Authentifizierung durch die Java Card Plattform sind im Paket enthalten.


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