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Datenbank-Tool Rekall für Linux und Windows jetzt unter GPL

Rekall erlaubt die einfache Erstellung von Datenbank-Applikationen. TheKompany.com hat ihr programmierbares Datenbank-System Rekall unter der GNU GPL freigegeben. Rekall läuft unter Linux und Windows und soll eine Alternative zu Microsofts Access darstellen, unterstützt aber zahlreiche Datenbank-Management-Systeme. Auch eine Version für MacOS ist in Arbeit.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit Rekall lassen sich auf einfache Art und Weise Datenbank-Applikationen auf Basis von Formularen und Reports bauen. Dabei stellte Rekall eine Reihe von Widgets zur Verfügung und ist zudem mittels der eingebetteten Scriptsprache Python flexibel erweiterbar.

Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Applikationen kommt Rekall aber nicht mit einer eigenen Datenbank daher, sondern kann über die Wrapper-Bibliothek XBSQL auf diverse Standard-Datenbank-Management-Systeme wie MySQL und PostgreSQL zugreifen, die auf verschiedenen Betriebssystemen erhältlich sind. Zudem werden über kommerzielle Plug-Ins DB2, ODBC und demnächst Oracle unterstützt.

Das freie Rekall soll nach Willen von theKompany.com nun weiterentwickelt und mit anderen freien Applikationen wie KOffice und OpenOffice.org zusammengeführt werden. So ist eine Unterstützung für formatierte Dokumente beispielsweise aus KOffice und OpenOffice.org geplant, um Spreadsheets mit einer Datenbankanbindung zu versehen oder datenbankgestützte Serienbriefe zu erstellen.

Zudem ist die Integration alternativer Scriptsprachen wie Javascript/ECMAscript und die Unterstützung weiterer Datenbanken wie SQLite oder CSQL geplant. Dabei soll Rekall künftig unter dem Dach von www.rekallrevealed.org(öffnet im neuen Fenster) weiterentwickelt werden. Kommerzielle Erweiterungen und Datenbank-Plug-Ins will theKompany.com aber ebenfalls weiterhin anbieten.


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