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Zerrissene Stasi-Akten werden per Rechner rekonstruiert

"Dank langjähriger Prozesserfahrung, hoher Qualitäts- und Leistungsstandards, kombiniert mit innovativer Scannertechnologie, können wir Material jeder Größenordnung und Beschaffenheit scannen. Die Schnipsel scannen wir beidseitig und in Farbe. Der Unterschied zu herkömmlichen Belegen ist, dass die Stasi-Schnipsel sehr klein sind und keine rechtwinkligen Kanten haben. Deshalb müssen die Schnipsel zunächst vereinzelt und in Folientaschen sortiert werden, um sie dann dem automatischen Scan-Vorgang zuzuführen", so Dr. Gunter Küchler, Geschäftsführer Lufthansa Systems Group GmbH.

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Digitale Schnipsel zu haben, ist das eine. Das andere ist, die vielen Einzelteile zu Seiten zusammenzufügen. "Wir haben eine Erkennungssoftware als Prototyp entwickelt, die in der Lage ist, die zerrissenen Akten zu rekonstruieren", sagt Dr. Bertram Nickolay vom IPK. Das System arbeitet in zwei Schritten: Zuerst sortiert es ähnliche Schnipsel zusammen. Dafür werden die Schnipselform sowie die Farbe, Textur, Linierung, das Schriftbild und die Schriftart des Papiers analysiert. "So schränken wir den Suchraum ein. Die Rekonstruktion der zusammengehörenden Papierstücke geht dann schneller", so Dr. Nickolay weiter. Nach dieser Vorsortierung folgt das Zusammensetzen der Seiten. Anhand der Informationen über die einzelnen Schnipsel werden mögliche Schnipselnachbarn ausgewählt. Wie bei einem gigantischen Puzzle werden die Konturen und Schnipselmerkmale bewertet. Wenn alle Parameter übereinstimmen, ist das nächste Teil des Puzzles gefunden. Schnipsel für Schnipsel entstehen so wieder Seite für Seite der vernichteten Akten.

"Zu Schereffekten, also ausgefaserten Papierkanten, kommt es, wenn Dokumente per Hand zerrissen werden", erklärt Dr. Nickolay. "Unsere Algorithmen arbeiten flächen- und konturbasiert, das heißt sie berücksichtigen sowohl die Form als auch den Inhalt der Schnipsel. Deshalb sind sie besonders robust und können die zusammengehörigen Puzzlestücke sicher erkennen."

Das gemeinsame Konzept von Lufthansa Systems und IPK könnte nach Angaben der Beteiligten das Stasi-Puzzle - die Rekonstruktion der zerrissenen Dokumente - in fünf Jahren bewältigen.

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I.Lahmer 23. Mai 2009

Hallo! Mir geht es genauso! Es ist unvorstellbar und auch schon angsteinflößend wie...

marita mittag 16. Okt 2007

sie koennen einen antrag auf akteneinsicht downloaden unter www.stasiopfer.de, gehen sie...

Toni Th 11. Okt 2007

Hallo. Ich bräuchte bitte Hilfe. Wer kann mir sagen wie und wo man Stasiakten einsehen...

Detlef Walter 12. Jun 2004

habe seit 1998 2 Anträge gestellt meine Stasiakte einsehen zu können leider hat man...

Prengel 10. Mai 2004

Ich suche Stasiakten über den Namen Grützmacher und en Namen Prengel Klaus. Mir ist...


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