Abo
  • Services:

Uni Leipzig: Suchprogramm für verwandte Links

Dienst will Alternative zu herkömmlichen Suchmaschinen sein

Informatiker der Universität Leipzig haben die kostenlose Windows-Software NextLinks vorgestellt, die dem Benutzer beim Surfen im Internet vollautomatisch inhaltlich ähnliche Seiten anbieten will.

Artikel veröffentlicht am ,

NextLinks ist ein kleines im Vordergrund stehendes Fenster, das beliebig auf dem Bildschirm positionierbar ist und beim Surfen weitere Web-Adressen anzeigt, die nach einem ersten Kurztest der Software URLs mit einem verblüffend engen inhaltlichen Zusammenhang mit der gerade angesteuerten Internetseite aufweisen. Lediglich bei Seiten, die viele Verknüpfungen zu Werbe-Servern für die Anzeige von Bannern und Ähnlichem aufweisen, passiert es manchmal, dass als "verwandte" Links nun mal andere Werbe-Server angezeigt werden.

NextLinks
NextLinks
Stellenmarkt
  1. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg (Home-Office möglich)
  2. DAN Produkte Pflegedokumentation GmbH, Siegen

Möglich wird dies durch die Verwendung von Algorithmen zum Auffinden semantisch ähnlicher Strukturen, die in den letzten Jahren an der Abteilung Automatische Sprachverarbeitung am Institut für Informatik der Universität Leipzig entwickelt wurden. Wie bei einer Suchmaschine werden zunächst Webseiten ausgewertet. Mittels statistischer Verfahren werden daraus Ähnlichkeiten ermittelt und die Ergebnisse in einer Datenbank gespeichert, die jeweils von NextLinks abgefragt wird. Die Informationen beschränken sich momentan auf Webseiten aus Deutschland (also mit .de) und solche ausländischen Seiten, die auf deutschen Seiten oft zitiert werden.

Die Software erlaubt außer dem Anklicken dieser Links (zehn Stück werden angezeigt) keine weitere Eingabe oder Konfiguration - nicht einmal die Fenstergröße kann geändert werden. Versucht man, die Applikation zu schließen, verschwindet sie zunächst einmal in den Systray, von wo aus sie entweder wieder maximiert oder endgültig beendet werden kann. NextLinks funktioniert mit dem Internet Explorer, Mozilla, Opera und Netscape.

Unter http://wortschatz.uni-leipzig.de/nextlinks/abfrage.html kann man das Assoziationsnetz, das zu den jeweils angesurften Webseiten gehört, ansehen. Dazu muss man die Software nicht installieren, sondern gibt lediglich eine beliebige URL ein. Im Gegensatz zu NextLinks wird hier die Relevanz der einzelnen Adressen mit einem Wert beziffert. Die hier gezeigten Ergebnisse stimmen allerdings mit den Suchergebnissen der Software nicht überein und sind nach einem kurzen Test auch deutlich zusammenhangsloser.

NextLinks ist kostenlos für die Windows-Plattform erhältlich und ungefähr 400 KByte groß. Es kann unter wortschatz.uni-leipzig.de/nextlinks heruntergeladen werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. (-78%) 8,99€
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

Frank 18. Nov 2003

Nach drei Stunden herumbauen habe ich mir das neue WinE aus CVS compiliert und damit...

Mischa 18. Nov 2003

und woher kennt das Programm die ähnlichen Links? dadurch, daß der aktuelle Link an den...

flying horse 18. Nov 2003

bei mir läufts.

Downeaster 18. Nov 2003

Schmiert immer ab. Egal, ob Netscape oder IE. Schade. Wäre ganz interessant gewesen.


Folgen Sie uns
       


Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt

Wir spielen Ark Survival Evolved auf einem Google Pixel 2.

Ark Survival Evolved für Smartphones - angespielt Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /