Zum Hauptinhalt Zur Navigation

NVidia GeForceFX Go 5700 kommt Anfang 2004

Erweiterte Funktionen des Desktop-Pendants sollen mehr Leistung bringen. Um dem mit seinen Notebook-Grafikchips sehr erfolgreichen kanadischen Hersteller ATI etwas mehr entgegensetzen zu können, hat Nvidia nun einen Nachfolger für seinen GeForceFX Go 5600/5650 angekündigt. Unter dem Namen GeForceFX Go 5700 soll er ab Anfang 2004 in ersten Notebooks ATIs Mobility Radeon 9600 Konkurrenz machen.
/ Christian Klaß
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Wie der GeForceFX Go 5600 bzw. der leicht höher getaktete 5650 wird auch der High-End-Notebook-Grafikchip GeForceFX Go 5700 in 0,13 Mikron gefertigt. Allerdings kommt der GeForceFX Go 5700 wie sein Desktop-Pendant mit beschleunigter Pixel-Shader-Engine ("CineFX 2.0"), die zwei anstatt vier Fließkomma-Shader-Operationen pro Durchgang bewältigt, durchgängig in 128-Bit-Genauigkeit rechnet und zudem dank "UltraShadow"-Technik die Berechnung von Schattenvolumen beschleunigen kann. Letzteres scheint bisher allerdings nur für den 2004 kommenden 3D-Shooter Doom3 interessant zu sein. Bei der Kantenglättung verspricht Nvidias IntelliSample HCT ("High Compression Technology") durch Kompression eine Leistungssteigerung gegenüber der GeForceFX Go 56x0. Taktraten nannte Nvidia nicht.

Bei den Ausgabemöglichkeiten unterstützt Nvidia nun mit dem GeForceFX Go 5700 neben S-Video- und Composite-Ausgängen erstmals auch den höherqualitativen Komponentenausgang. Letzterer ist z.T. an Projektoren oder hochauflösenden Fernsehern zu finden. Allerdings erscheint das nicht wirklich wichtig, da der Komponentenausgang bereits durch DVI abgelöst zu werden scheint.

Notebook-Hersteller werden zwar schon mit Testexemplaren der GeForce FX Go5700 beliefert, die Massenauslieferung beginnt aber erst im Dezember 2003, so dass Nvidia zufolge erst im 1. Quartal 2004 damit ausgestattete Notebooks erscheinen werden.


Relevante Themen