CNET übernimmt MP3.com und krempelt Service komplett um

Sämtliche alten Inhalte werden gelöscht

CNET Networks, zu denen unter anderem die Websites News.com, ZDNet und Gamespot gehören, hat das Online-Musikportal MP3.com von Vivendi Universal übernommen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt, allerdings gab CNET bereits bekannt, dass das Portal vollkommen überarbeitet werden soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Der bisherige Dienst soll nur noch kurze Zeit zur Verfügung stehen, dann werden alle Daten auf den Servern - größtenteils von Nachwuchskünstlern kostenlos zum Download angebotene MP3-Dateien - gelöscht. Auch alle Tonträger oder Demo-Bänder, die den bisherigen Betreibern vorliegen, sollen zerstört werden.

Stellenmarkt
  1. Projektingenieur Netzführung Strom (m/w/d)
    MVV Netze GmbH, Mannheim
  2. Sachbearbeitung (w/m/d) für Informationssicherheit und Datenschutz
    Landesamt für Steuern Niedersachsen, Hannover
Detailsuche

CNET plant nach eigenen Angaben, die Website MP3.com zu einem späteren, bisher nicht genannten Zeitpunkt mit komplett neuen Inhalten wieder online zu stellen. Man wolle dabei in den Markt für Online-Musik einsteigen, allerdings nicht bestehenden Download-Diensten wie iTunes oder dem neu gestarteten Napster Konkurrenz machen. Stattdessen soll MP3.com in eine "Informationsquelle für digitale Musik verwandelt werden" - was auch immer das im Detail jetzt heißen mag.

Vivendi Universal hatte MP3.com Mitte 2001 übernommen. Auf Grund stetig wachsender Verluste trennte man sich in den letzten Monaten allerdings nach und nach von allen Vermögensgegenständen im Bereich digitaler Musik - nach dem Verkauf von Pressplay und Emusic gehört nun also auch MP3.com nicht mehr zu Vivendi.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Canon EOS R5 C: Canon macht EOS R5 zur echten 8K-Videokamera
    Canon EOS R5 C
    Canon macht EOS R5 zur echten 8K-Videokamera

    Canon führt mit der EOS R5 C Videokamera und Systemkamera zusammen.

  3. Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an
    Energiespeicher
    Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

    Hydrostor bietet eine langlebige Alternative zu Netzspeichern aus Akkus, die zumindest in den 2020er Jahren wirtschaftlich ist.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /