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Wurm versucht Kreditkartendaten zu stehlen

Fingiertes PayPal-Fenster bringt Opfer zur Eingabe von Kreditkartendaten. Mehrere Anbieter von Anti-Viren-Produkten berichten, dass sich im Internet zunehmend ein neuer Wurm verbreitet, der versucht, auf ziemlich perfide Weise Kreditkartendaten zu sammeln. Dazu öffnet sich nach Öffnen des Wurmanhangs ein vermeintliches PayPal-Fenster und fordert zur Eingabe der Kreditkartendaten auf. Der Wurm wird je nach Hersteller als Paylap oder Mimail.I bezeichnet.
/ Ingo Pakalski
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Über das PayPal-Dialogfenster will Paylap Opfer dazu bringen, darin ihre Kreditkartendaten einzutragen. Die gesammelten Daten legt der Wurm in der Datei C:\ppinfo.sys ab und versucht diese anschließend an folgende E-Mail-Adressen zu versenden: nakayamo@centrum.cz, cccash@centrum.cz, mystics@mail15.com sowie need4cc@mail15.com.

Die Betreffzeile der Wurm-E-Mail trägt den Titel "YOUR PAYPAL.COM ACCOUNT EXPIRES", der Absender lautet donotreply@paypal.com und auch der Nachrichtentext ist immer identisch und fordert den Empfänger mit englischem Text auf, seine Kreditkartendaten anzugeben. Der eigentliche Wurm-Code steckt wie üblich im Dateianhang, der entweder "paypal.asp.scr" oder "www.paypal.com.scr" heißt und manuell gestartet werden muss, um sich damit zu infizieren. Viele E-Mail-Clients blenden allerdings die zweite scr-Endung aus, so dass die Anhänge als asp- respektive com-Dateien erscheinen.

Zur Verbreitung durchsucht Paylap den Browser-Cache vom Internet Explorer nach gültigen E-Mail-Adressen und versendet sich an diese. Nach Aktivierung trägt sich der Schädling zudem so in die Registry ein, dass der Wurm bei jedem Rechnerstart geladen wird.


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