Tesa Holospots: Kleinst-Datenhologramme gegen Produktpiraten
Tesa Holospots sollen die Authentisierung und Speicherung von Informationen auf kleinstem Raum direkt am Produkt erlauben. Sie basiert auf der Möglichkeit, Bildinformationen am PC in ein Hologramm zu verwandeln. Diese Daten werden mit einem Laser auf ein spezielles Polymermaterial, eine Art transparenten Klebefilm, übertragen. Mit Hilfe von analogen oder digitalen Laser-Lesegeräten kann das Hologramm entschlüsselt und die enthaltene Information wieder sichtbar gemacht werden.
Die Holospots können mit Text in unverschlüsselter Mikroschrift beschrieben werden, die man mit einer Lupe lesen und überprüfen kann. Soll der Datenzugriff begrenzt sein, lassen sich digitale Hologramme speichern, die nur mit einem speziellen Lesegerät sichtbar zu machen sind.
Weil der Holospot so klein und zugleich sehr robust sein soll, kann man ihn leicht und kaum sichtbar in das Verpackungsdesign direkt am Produkt integrieren.
Bisherige Sicherheitstechnologien wie herkömmliche Hologramme, DNA-Partikel oder chipbasierte Systeme haben entscheidende Grenzen: Entweder lassen sie sich leicht nachahmen oder sie können keine Daten speichern, die für die Rückverfolgung von Graumarktware erforderlich sind. Die Tesa Holospots sollen zu einem Kostenniveau herstellbar sein, das auch den Einsatz in der Massenproduktion erlaubt.
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