Roboter als Hochstapler: Packen auf engstem Raum
Das Gerät, das zusammen mit dem Augsburger Unternehmen Kuka Roboter gebaut wurde, kann bis zu 350 Kisten pro Stunde platzieren – rund alle zehn Sekunden eine. Nach einer Optimierung des Prozesses soll die Schnelligkeit der Pilotanlage noch erhöht werden.
Bisher brauchte es das geschulte Auge eines Palettierers, um Waren vom Fließband auf kundenspezifische Paletten möglichst Platz sparend zu stapeln. Vor allem Supermärkte bekommen jeden Tag individuelle Lieferungen, die derart im Lager zusammengestellt werden müssen. Dabei bewegt ein Arbeiter am Tag mehrere Tonnen Waren.
Der eigentliche Palettier-Roboter packt die Waren dann auf die Palette, wobei er zunächst die Ecken und dann den Innenraum ausfüllt. Hohlräume pflastert der etwa pferdegroße Roboter zum Schluss mit kleineren Päckchen zu. Alle Kartons bekommen zur Identifizierung ein Barcode-Etikett. Wenn ein neues Kartonformat genutzt wird, liest das System es bereits am Wareneingang ein und erkennt es später wieder.


