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Lüfterlos dank Graphit: Ultradünne Sub-Notebooks von Sony

VAIO Note 505 Extreme in zwei Modellen für japanischen Markt angekündigt. Sub-Notebooks sind in Japan der Renner, mit dem dort vorgestellten VAIO Note 505 Extreme zieht Sony auch international Aufmerksamkeit auf sich. In der je nach Modell knapp über bzw. knapp unter 800 Gramm wiegenden vorn nur 1 cm hohen Flunder werkelt ein Ultra-Low-Voltage-Pentium-M-Prozessor mit 1 GHz.
/ Christian Klaß
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Die beiden Modelle PCG-X505/P und PCG-X505/SP unterscheiden sich nur durch das verwendete Gehäusematerial: Während beim 825 Gramm leichten PCG-X505/P Nickel-verstärktes Karbon zum Einsatz kommt, nutzt Sony beim PCG-X505/SP teurere und noch leichtere Karbon-Faser – das Ergebnis ist ein auf 785 Gramm verringertes Gewicht. Von der weiteren Ausstattung und den Abmaßen – 25,9 cm breit, vorne 0,97 cm/hinten 2,1 cm hoch, 20,8 cm tief – sind beide Modelle des Note 505 Extreme jedoch identisch.

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Das 10,4-Zoll-TFT-LCD bietet eine Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten (XGA) und wird über den Intel-Chipsatz 855GM angesteuert. Von den 512 MByte Arbeitsspeicher des Note 505 Extreme werden dazu 64 MByte Grafikspeicher abgezweigt. Neben einer 20-GByte-Festplatte gibt es keine weiteren Laufwerke im Notebook, was bei Sub-Notebooks auf Grund der geringen Abmessungen üblich ist. CD/DVD und Diskette fehlen demnach, müssen also als optionale externe Geräte hinzugekauft werden. Dem Notebook liegt dafür eine optische Maus mit integriertem Memory-Stick-Steckplatz bei.

An Schnittstellen werden ein PC-Card-Typ-II-Steckplatz, 2x USB 2.0, 1x iLink (Firewire 400), 10/100-Mbps-Ethernet und Modem geboten, WLAN 802.11b/g sorgt für drahtlose Vernetzung mit theoretischen 54 Mbps. Auch für einen VGA-Ausgang war Platz, auf sonstige analoge Video-Eingänge und -Ausgänge verzichtete Sony leider. Beim Sound gibt es AC97-Stereoklang mit Bass-Verstärkung ("Mega Bass"), allerdings nur mittels Kopfhörer oder externer Lautsprecher, denn im Note 505 Extreme gibt es nur einen einzelnen Lautsprecher.

Beim Kühlsystem setzt Sony auf Graphit, dieses ist nicht nur besonders leicht, sondern leitet auch die Hitze von Prozessor und Chipsatz effektiv über einen Teil der Oberseite des Notebook-Gehäuses ab. Dadurch kann Sony auf einen aktiven Kühler verzichten, so dass es keine nervigen Lüftergeräusche gibt. Lediglich die Festplatte wird so noch zu hören sein.

Der interne Lithium-Ionen-Akku des Note 505 Extreme erlaubt dem Hersteller zufolge eine mobile Nutzung von 2,5 bis 4 Stunden. Die Ladezeit liegt im ausgeschalteten Zustand des Notebooks bei etwa 2,5 Stunden. Einen zusätzlich ansteckbaren externen Akku gibt es nicht, Sony vertreibt lediglich Zweitakkus zum "Nachladen".

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Das "Flüsternotebook" soll ab 6. Dezember 2003 in Japan mit vorinstalliertem Windows XP Professional erhältlich sein. Mit Nettopreisen von umgerechnet rund 2.370,- Euro für das PCG-X505/P und knapp 2.760,- Euro für das minimal leichtere PCG-X505/SP bewegen sich die beiden Note-505-Extreme-Modelle allerdings in höheren Sphären. Ob und wann das Note 505 Extreme in die USA und nach Europa kommt, gab Sony Japan noch nicht an.


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