100 Zoll und mehr - Neue Plasma-Display-Technik von Fujitsu
Die Struktur der engen Glasröhren soll auf die gleiche Art Licht abstrahlen, wie es in konventionellen Plasma-Display-Panels (PDPs) der Fall ist. Mittels einer speziellen Technik wird es möglich, die Glasröhren zwischen zwei Elektrodenplatten zu einem Panel zu stapeln. Dabei werden verschiedene Glasröhren mit rotem, grünem oder blauem Phospor genutzt, durch pulsierende Spannungen an den Elektroden können spezifische Farben generiert werden.
Die Technik soll auch für kleinere Displays geeignet sein, bringt jedoch erstmals die Fertigung von finanzierbaren 100-Zoll-Plasmas in greifbare Nähe. Mit dieser Bildgröße könne man Projektoren Konkurrenz machen, jedoch ohne mit deren Problemen kämpfen zu müssen, verspricht Fujitsu mit Blick auf die Zukunft. Trotz der Größe sollen die neuartigen Plasma-Displays im Vergleich zu aktuellen Geräten mit kleineren Komponenten auskommen.
Entwicklungen für ein 3 x 2 Meter großes Display laufen Fujitsu zufolge bereits – es soll trotz der enormen Größe gerade mal 20 kg auf die Waage bringen. Dank des modularen Aufbaus soll die Display-Größe einfach durch die Zahl der Röhren erhöht werden können. Die Entwicklung konzentriert der Hersteller derzeit auf Display-Größen zwischen 3 x 2 bis 6 x 3 Metern. Selbst die Form des Displays soll sich variieren lassen und die Röhren flach, zylindrisch oder als Dom angeordnet werden können.
Entwickelt wurde die vielversprechende Plasma-Display-Technik mittels finanzieller Hilfe durch die New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO). Ein kleineres 15-Zentimeter-Plasma-Display konnte Fujitsu bereits im Mai 2002 als lauffähigen Prototyp präsentieren.



