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Spieletest: Piraten - Herrscher der Karibik für PC

Pirates-Clon von Ascaron. Sid Meier arbeitet derzeit bekanntlich an einem zweiten Teil seines frühen Computerspiele-Klassikers Pirates. Wer aber nicht bis Ende 2004 warten will, kann schon jetzt mit "Piraten – Herrscher der Karibik" die Weltmeere (un-)sicher machen.
/ Thorsten Wiesner
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Angehende Kapitäne haben in "Herrscher der Karibik" nur ein Ziel – so schnell wie möglich der mächtigste Mann auf den Weltmeeren zu werden. Bis dahin ist es allerdings ein langer Weg, schließlich startet man – wie so oft in derartigen Spielen – zunächst mit einem kleinen schwachen Kahn und muss erst mühsam durch Handel, Diplomatie und Seegefechte im Rang aufsteigen. Dabei ist man zunächst als Spanier unterwegs, in späteren Kampagnen wechselt man die Nationalität und segelt unter französischer, britischer oder holländischer Flagge.

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Um Geld in die anfangs leeren Kassen zu spülen, bietet es sich an, dem Gouverneur der Heimatstadt einen Besuch abzustatten und sich bei ihm Aufträge einzuholen. Dabei wird mal verlangt, dass eine Schiffsflotte sicher eskortiert wird, dann soll man bestimme Waren an ein vorgegebenes Ziel transportieren. Natürlich lässt sich aber – auf recht simple Art und Weise – auch selbstständig Handel treiben, indem man die Lagerräume des Schiffes mit günstigen Waren füllt und an anderen Orten zum höheren Preis wieder verkauft.

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In einer Schiffswerft kann der eigene Kahn repariert werden; zudem ist der Kauf neuer Munition und Kanonen möglich. Auch neue Mitglieder für die eigene Crew und die Option zum Glücksspiel findet man in den Städten. Ansonsten ist an Land nicht mehr viel zu tun: Ascaron hat großen Wert auf einen eher simplen Handelspart und einfache Bedienung gelegt, dabei aber leider vergessen, zumindest die einzelnen Städte wirklich unterschiedlich zu gestalten – irgendwie sieht alles gleich aus, egal wo man an Land geht.

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Auf hoher See dominieren dann die Seeschlachten, und die sind denen bei "Pirates" nicht unähnlich. Kommt es zu einem Gefecht, wird ein Ausschnitt der Seekarte vergrößert, so dass man einen besseren Überblick erhält. Mit der Maus dirigiert man das eigene Schiff und schickt per Mausklick Kanonenkugeln-Breitseiten zum Kontrahenten. Ist man im Gefecht siegreich, lässt sich das feindliche Schiff dann entweder ausrauben oder aber dem eigenen Konvoi hinzufügen.

Optisch präsentiert sich "Herrscher der Karibik" sehr übersichtlich, grafische Meisterleistungen sollte man allerdings nicht erwarten. Nachdem Ascaron in der Vergangenheit beständig mit technischen Problemen bei der Erstauslieferung von neuen PC-Spielen zu kämpfen hatte, kann für Piraten Entwarnung gegeben werden – unsere Testversion lief stabil, es gab weder Abstürze noch Bugs zu bemängeln. Auch positiv: Der Preis für das im Handel bereits erhältliche Spiel liegt bei fairen 20,- bis 25,- Euro.

Fazit:
"Piraten – Herrscher der Karibik" ist ein sehr einsteigerfreundliches Spiel, das vor allem in den ersten Spielstunden auch einigen Spaß macht. Zu schnell wiederholen sich allerdings die Aufträge und die Seeschlachten, es fehlen leider kreative Ideen, die auch im späteren Spielverlauf für Überraschungen sorgen – die Luft ist somit leider viel zu schnell raus.


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