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Sicherheitslücke in Opera-Browser auf mehreren Plattformen

Opera 7.22 für Windows, Linux, Solaris und FreeBSD bereinigt Sicherheitsleck. Der Opera-Browser enthält bis einschließlich zur Version 7.21 eine Sicherheitslücke, die es Angreifern erlaubt, Dateien auf ein anderes System zu schleusen, ohne dass diese jedoch ausgeführt werden können. Einen Patch gegen das Sicherheitsloch bietet Opera nicht an, sondern verlangt die Einspielung der aktuellen Opera-Version 7.22 für Windows, Linux, Solaris und FreeBSD.
/ Ingo Pakalski
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Das Sicherheitsleck in Opera erlaubt es einem Angreifer über den Download von präparierten Setup-Dateien, Daten in den dafür vorgesehenen Verzeichnissen abzulegen. Diese Setup-Dateien können modifizierte Skins, Tastenbelegungen, Mausgesten-, Toolbar oder Menü-Konfigurationen sein. Ein Klick auf eines solcher Dateien im Browser-Fenster gibt eine Fehlermeldung aus, wenn das Dateiformat nicht stimmt, lädt diese aber in jedem Fall auf den betreffenden Rechner. Zur Behebung des Sicherheitslecks bietet Opera keinen Patch an, so dass man die neue Version 7.22 für Windows, Linux, Solaris und FreeBSD herunterladen muss. Zudem wurde damit ein Programmfehler beim Umgang mit URLs in der Hilfe-Datei bereinigt. Das Java-Archiv der Windows-Version von Opera enthält nun die Java-Engine der Version 1.4.2_01.

Opera 7.22 für Windows(öffnet im neuen Fenster) , Linux(öffnet im neuen Fenster) , Solaris(öffnet im neuen Fenster) und FreeBSD(öffnet im neuen Fenster) steht ab sofort in einer kostenlosen Version mit eingeblendeten Werbebannern mit und ohne Java-Engine zum Download bereit. Während die Windows-Version von Opera bereits mit deutscher Oberfläche erhältlich ist, werden die Fassungen für Linux, Solaris und FreeBSD mit englischer Oberfläche ausgeliefert. Karsten Mehrhoff bietet bereits eine deutsche Sprachdatei(öffnet im neuen Fenster) kostenlos zum Download an; eine weitere Übersetzung findet sich auf der Webseite Opera7.de(öffnet im neuen Fenster) , wo auch eine Komplettinstallation einer deutschen Version angeboten wird. Zur Abschaltung der Werbebanner fällt eine Registriergebühr in Höhe von 29,- Euro an.


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