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Forscher: Chips sollen Energie wiederverwenden

Reversible Computing soll höhere Effizienz und mehr Leistung bei Chips erlauben. Forscher an der Universität von Florida arbeiten an der Entwicklung reversibler Computerchips, die energieeffizienter, kleiner und schneller sein sollen als aktuelle Chips. Die reversiblen Chips sollen Energie mehrfach für Berechnungen verwenden statt diese an ihre Umwelt abzugeben, wie dies normalerweise der Fall ist.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Forscher um Assistant Professor Michael Frank sehen darin aber auch einen Weg, um den Stromverbrauch von Computern zu reduzieren, denn derzeit lassen sich rund 10 Prozent des Stromverbrauchs in den USA auf Computer zurückführen. Chips geben dabei mitunter bis zu 100 Watt Energie an die Umgebung ab, ähnlich einer starken Glühbirne.

Frank, der zuvor als Doktorand am Massachusetts Institute of Technology tätig war, leitete an der Universität von Florida die Forschungsgruppe für "Reversible & Quantum Computing". Die Idee des " Reversible Computing(öffnet im neuen Fenster) " ist allerdings nicht neu, sondern wurde bereits in den 60er-Jahren entwickelt. Statt die Ergebnisse von Berechnungen zu verwerfen, also die gespeicherten Ladungen in Form von Hitze an die Umgebung abzugeben, will man diese beim Reversible Computing wiederverwenden.

So werden beim Reversible Computing Schaltkreise so angelegt, dass sie Energie aus vorhergehenden Berechnungen wiederverwenden können. Erreichen wollen die Forscher dies durch die Integration von Oszillatoren, die dann einen Großteil der Energie auffangen und zurückschicken könnten, so dass die an die Umgebung abgegebene Energie verringert wird.


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