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Kein Linux-Support mehr für Microsofts Virtual PC 2004

Virtual PC 2004 mit deutlichem Preisrutsch angekündigt. Microsoft will die kürzlich durch Aufkauf von Connectix erworbene Software Virtual PC für die Windows-Plattform Ende des Jahres 2003 in einer neuen Version auf den US-Markt bringen, die jedoch dann seitens Redmond keinen Support mehr für Linux und einige andere Betriebssysteme bieten wird. Virtual PC 2004 wird dann zu einem deutlich niedrigeren Preis als bislang verkauft und tritt damit in stärkeren Wettbewerb zu VMWare.
/ Andreas Donath
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Zu den wenigen Neuerungen in Virtual PC 2004 gehören die Unterstützung von bis zu vier Netzwerkadaptern pro virtueller Maschine, eine Konfiguration per XML-Datei, mit der man eine virtuelle Maschine auch auf andere Rechner übertragen kann, sowie die Unterstützung von bis zu 4 GByte Hauptspeicher. Virtual PC 2004 erlaubt die Einrichtung mehrerer virtueller PCs auf einem Rechner, um so auf einem PC verschiedene Betriebssysteme parallel einsetzen zu können.

Als Wirtsbetriebssystem kann man Windows 2000, XP Professional oder die XP Tablet PC Edition verwenden. Als Gastbetriebssysteme werden von Microsoft nun nur noch folgende Varianten unterstützt: MS-DOS 6.22, Windows 95, 98, 98 Second Edition, Millennium, NT Workstation 4.0 mit Service Pack 6 oder höher, 2000, XP Home und Professional Edition, OS/2 Warp Version 4 mit Fix Pack 15 sowie OS/2 Warp Convenience Pack 1 und 2. Den von den Vorversionen bekannten Support für Linux, BSD Unix, NetWare oder Solaris wird Microsoft somit nicht mehr anbieten. Allerdings sollen diese Betriebssysteme weiterhin(öffnet im neuen Fenster) mit Virtual PC 2004 eingesetzt werden können, nur wird es aus Redmond nicht mehr offiziell unterstützt.

Virtual PC 2004 für die Windows-Plattform soll Ende des Jahres 2003 in den USA zum Preis von 129,- US-Dollar auf den Markt kommen und kostet damit weniger als das Vorprodukt, das von Connectix noch zum Preis von 229,- US-Dollar angeboten wurde. Deutsche Preise und Daten stehen noch aus.


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