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BKA: Durchsuchungen und Festnahmen wegen Raubkopien

Acht Festnahmen wegen Betruges mit Computersoftware. Das BKA hat heute rund 30 Objekte wegen Verdachts auf gewerbsmäßige Raubkopien durchsucht. Zudem wurden insgesamt fünf Haftbefehle vollstreckt und drei weitere Personen vorläufig festgenommen. Dabei konzentrierte man sich vor allem auf Nordrhein-Westfalen, aber auch in Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hamburg wurden Durchsuchungen vorgenommen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Beschuldigten stehen im Verdacht, seit mehreren Jahren gewerbsmäßig ge- oder verfälschte Computersoftware verschiedener Hersteller in unterschiedlichen Vorgehensweisen betrügerisch in den Handel gebracht zu haben. Hierbei wurden beispielsweise CD-ROM und Lizenzen der Software voneinander getrennt verkauft, preiswerte Schulversionen verfälscht und als weitaus teurere Vollversionen verkauft sowie Totalfälschungen in eigenen CD-Presswerken hergestellt.

Der bisher errechnete Schaden beläuft sich auf etwa 16 Millionen Euro. Die tatsächliche Schadenssumme dürfte jedoch wesentlich höher liegen, so das BKA. Ein Schwerpunkt der Ermittlungen liegt, neben der eigentlichen Sachaufklärung, auf vermögensabschöpfenden Maßnahmen. Ziel ist es dabei, das durch kriminelles Handeln erworbene Vermögen zu sichern und einzuziehen.


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