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Test: N-Gage - Nokias Spiele-Handy enttäuscht

Erste Programme ebenfalls getestet

Noch nie zuvor in seiner Firmengeschichte hat der finnische Konzern Nokia ein neues Produkt mit so einem großen Marketing-Aufwand eingeführt wie das Spiele-Handy N-Gage - das Gerät soll schließlich dabei helfen, die seit einiger Zeit rückläufigen Umsätze im Handy-Markt wieder auszugleichen. Golem.de hat sich das Gerät genau angeschaut und dabei einige gravierende Design-Mängel festgestellt.

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Nokia N-Gage
Nokia N-Gage
Nokias Erfahrung im Bereich der Handy-Herstellung ist sicherlich unumstritten - das Unternehmen verteidigt hier schließlich seit Jahren erfolgreich seine Rolle als Marktführer. Auch das N-Gage ist - betrachtet man es zunächst nur als Telefon - ein vom Funktionsumfang her sehr ansprechendes Gerät: So bietet es unter anderem ein hintergrundbeleuchtetes Display, das eine Darstellung von 4.096 Farben bei einer Auflösung von 176 x 208 Bildpunkten ermöglicht. Dank TriBand-Modul kann in den GSM-Netzen mit 900, 1.800 und 1.900 MHz gefunkt werden, unterstützt werden zudem GPRS und HSCSD.

Neben einem integrierten UKW-Radio kann das N-Gage auch als portabler Musikspieler genutzt werden, da die Wiedergabe von MP3- und AAC-Dateien möglich ist. Abgelegt werden die Songs - oder wahlweise auch andere Daten - auf der mitgelieferten MMC-Karte, die über eine Speicherkapazität von 32 MByte verfügt. Etwas seltsam: MP3-Files können über die Lautsprecher des N-Gage ausgegeben werden, zur Nutzung des Radios hingegen muss das mitgelieferte Headset angeschlossen sein. Zwar ist es verständlich, dass das Headset als Antenne benötigt wird, trotzdem erklärt das aber nicht, warum nicht zumindest bei angeschlossenem Headset zusätzlich eine Radio-Wiedergabe über die Lautsprecher möglich ist. Per USB-Kabel lässt sich das N-Gage mit dem PC verbinden und so mit Musik füttern. Nachteil des Ganzen: Der Bootvorgang des N-Gage dauert deutlich länger als bei anderen Handy-Modellen, da beim Starten unter anderem wohl auch immer der Inhalt der Speicherkarte geprüft wird.

Auch ansonsten wird nahezu alles unterstützt, was man sich als Handy-Besitzer wünschen kann: Neben SMS können MMS verschickt werden, das interne Bluetooth-Modul erlaubt zudem das Abgleichen von Daten mit anderen Bluetooth-fähigen Endgeräten. Einzig eine Kamera - mittlerweile ebenfalls Standard in gut ausgerüsteten Mobiltelefonen - gehört nicht zum Funktionsumfang.

Test: N-Gage - Nokias Spiele-Handy enttäuscht 
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