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Test: N-Gage - Nokias Spiele-Handy enttäuscht

Dass das N-Gage neben dem Telefonieren vor allem zum Spielen da ist, macht bereits das Äußere unmissverständlich klar. Neben dem 8-Wege-Steuerkreuz auf der linken Seite ist auch das Ziffernfeld rechts außergewöhnlich gestaltet: Die Tasten 5 und 7 sind leicht hervorgehoben und werden in den Spielen daher meist auch als Haupt-Funktionstasten benutzt, da man sie leichter trifft und sich so selten verdrückt. Die Form des Screens verwundert allerdings: Während in der Vergangenheit praktisch jede Spielekonsole auf ein breites Bild setzte, ist es beim N-Gage hochkant, was nicht nur ungewohnt, sondern manchmal auch unpraktisch ist. Bei einem Spiel wie SonicN etwa sorgt es nur dafür, dass recht breite Balken oben und unten das Sichtfeld einschränken und der Spielbildschirm so doch wieder auf das Breitbildformat zurechtgestutzt wird.

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Das N-Gage liegt gut in der Hand und lässt sich recht bequem bedienen, allerdings ist das Steuerkreuz zu schwammig - vor allem bei Geschicklichkeitsspielen wie Super Monkeyball fällt es schwer, den Spielcharakter so zu dirigieren wie man möchte. Viel mehr stören allerdings einige grobe Design-Schnitzer: So hat Nokia den Telefonlautsprecher nicht etwa auf der Vor- oder Rückseite, sondern seitlich angebracht - wer seinen Gesprächspartner optimal verstehen will, muss sich das Telefon also recht ungewöhnlich ans Ohr halten. In der Praxis kann der N-Gage-Benutzer so recht unvorteilhaft aussehen, so dass sich bereits Fan-Sites wie www.sidetalkin.com formiert haben, auf denen recht unterhaltsame Bilder von mit dem N-Gage telefonierenden Personen präsentiert werden.

Spiel-Wechsel beim N-Gage
Spiel-Wechsel beim N-Gage
Ebenfalls wenig durchdacht scheint die Unterbringung der MMC-Cards: Da das Gerät nur über einen MMC-Steckplatz verfügt, muss die mitgelieferte Speicherkarte entfernt werden, wenn man eines der ebenfalls auf MMC-Karten ausgelieferten Spiele einlegen will - man kann also nicht gleichzeitig ein Spiel eingelegt haben und trotzdem auf seine MP3-Sammlung zugreifen. Zudem wurde der MMC-Slot leider nicht an der Außenseite des Gerätes angebracht, sondern man muss stattdessen bei jedem Spielwechsel das Handy ausschalten, die untere Geräteabdeckung ab- sowie den Akku herausnehmen und kann erst dann die Karten austauschen.

Das ist zwar in ein paar Sekunden erledigt, nichtsdestotrotz aber deutlich unkomfortabler als etwa beim Game Boy, bei dem einfach das alte Spielemodul herausgezogen und das neue hereingesteckt wird. Vor allem, wenn man sich unterwegs etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln wie U-Bahn oder Bus befindet, wird man sich gut überlegen, ob man wirklich die Spiele austauschen will - schließlich braucht man genug Platz, um die neue, kleine Spielekarte, den Akku, die Abdeckung und das Handy kurzzeitig abzulegen.

Wer das N-Gage übrigens nur als Spielekonsole und nicht als Telefon nutzen will, hat Pech: Das Gerät funktioniert nur bei eingelegter SIM-Karte, was etwa das Spielen im Flugzeug unmöglich macht. Auch die Option, das Gerät seinen Kindern in die Hand zu drücken, nachdem man die SIM-Karte entfernt und so ungewollte Telefonate verhindert hat, steht so natürlich nicht zur Verfügung.

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