Abo
  • Services:

Nokia-Akkus können Handy zur Explosion bringen (Update)

Stiftung Warentest: Original-Nokia-Akkus besitzen keinen Kurzschluss-Schutz

Wie die Stiftung Warentest mitteilt, verwenden zahlreiche Handy-Modelle von Nokia Akku-Typen, welche nicht gegen Kurzschlüsse gesichert sind. Dadurch können sich diese Akkus überhitzen, Feuer fangen oder sogar explodieren, wenn es zu einem Kurzschluss kommt.

Artikel veröffentlicht am ,

Eine Untersuchung von Stiftung Warentest und der belgischen Partnerorganisation Test-Achats ergab, dass die Nokia-Mobiltelefone 3210, 3310, 3330, 5510, 6650 und 6800 von dem Problem betroffen sind. In den Modellen kommen unter anderem die beiden Akku-Typen BML-3 und BMC-3 zum Einsatz, welche keinen Kurzschluss-Schutz aufweisen.

Stellenmarkt
  1. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  2. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

Daher erwärmen sich die Akkus bei einem Kurzschluss auf bis zu 130 Grad und können schmelzen, Feuer fangen oder sogar explodieren. Auch wenn Kurzschlüsse dieser Art nur selten auftreten, schreiben Sicherheitsnormen vor, dass Akkus dagegen geschützt sein müssen.

Auch wenn die Stiftung Warentest das Problem als "nicht dramatisch" einstuft, fordern die Warentester den finnischen Handy-Hersteller auf, das Problem zu bereinigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die betroffenen Akkus explodieren, wird als sehr gering eingeschätzt.

In der vergangenen Woche informierten Presseberichte über einen explodierenden Handy-Akku in einem Nokia-Handy in Finnland. Eine junge Frau wurde dabei verletzt. Nokia erklärte, dass die Ursache im Einsatz von Fremd-Akkus liege. Die Untersuchung der Stiftung Warentest hat ergeben, dass dieses Problem vielmehr Original-Akkus von Nokia betrifft. Die Stiftung Warentest nahm auch Akkus von Fremdherstellern unter die Lupe, jedoch besaßen diese einen Kurzschluss-Schutz.

Nachtrag vom 10. November 2003, um 15:25 Uhr:
In einer Pressemitteilung hat sich Nokia zu den hier berichteten Ergebnissen geäußert und bestreitet diese Angaben. Nach Aussage von Nokia besitzen die beanstandeten Akku-Typen BMC-3 und BLC-2 einen Kurzschluss-Schutz. Die in der jüngsten Vergangenheit aufgetauchten Fälle von explodierenden Handys seien allesamt mit Fremdprodukten geschehen; nie seien Original-Akkus von Nokia verwendet worden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

axel 15. Nov 2004

Ja die Siemens-Gerätschaften sind nicht mehr die Qualität die sie mal waren... Die...

Daffy 12. Nov 2003

*kicher* Nutze seit 6 Jahren Nokia-Handys. Laufen alle heute noch! Wusste gar nicht das...

Daffy 12. Nov 2003

So ein Blödsinn!!! Siemens und guter Service! Mag ja in der Theorie so stimmen, hab aber...

Königin 11. Nov 2003

Doch, auf nokia.com (http://press.nokia.com/PR/200311/924178_5.html) steht die meldung...

Willy 11. Nov 2003

die Pressemitteilung von Nokia kam aber erst wenige Minuten bevor das Update der Meldung...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /