Athlon 64 und Opteron später als geplant in 90 nm

AMDs Athlon 64 für Notebooks soll im ersten Halbjahr 2004 durch einen stromsparenderen "Mobile AMD Athlon 64" ergänzt werden, der weiterhin in 130-nm-SOI-Technik gefertigt wird. Auch beim Mobile Athlon 64 wird es erst im 2. Halbjahr 2004 eine 90-nm-Version namens "Odessa" geben, die wiederum im 1. Halbjahr 2005 durch "Oakville" ergänzt bzw. ersetzt wird. Den 32-bittigen Athlon XP-M plant AMD mit "Dublin"-Kern in überarbeiteter Version mit SOI-Technik zu fertigen, wobei dieser weiterhin in 130 nm produziert wird. Erst dem Athlon-XP-M-Nachfolger "Trinidad" wird AMD ab dem 2. Quartal 2005 eine Schrumpfung auf 90 nm angedeihen lassen.

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AMDs erklärtermaßen wichtigstes Geschäftsfeld sind - seit der Opteron-Einführung im April 2003 - die Server-Prozessoren geworden. Hier konnte AMD schon einige namhafte Hersteller für sich gewinnen, wird aber von Intel laut offiziellen Aussagen immer noch nicht ernst genommen. Während der Athlon MP spätestens im Jahr 2004 zum "Server-Duron" deplatziert wird, vollzieht der seit April 2003 verkaufte 130-nm-SOI-Opteron im zweiten Halbjahr 2004 den Sprung auf 90 nm. Wie gehabt wird es drei Serien geben: Eine 100er-Serie ("Venus") für Einzel-Prozessor-Systeme, eine 200er-Serie ("Troy") für Dual-Prozessor-Systeme und eine 800er-Serie ("Athens") für Ein- bis Acht-Prozessor-Systeme. Namentlich in immer noch europäischen Regionen bewegen sich deren für das 2. Halbjahr 2005 geplanten Nachfolger "Denmark", "Italy" und "Egypt".

In AMDs Chipfabrik in Dresden, der so genannten "Fab30", soll es bereits funktionsfähige 90-nm-64-Bit-AMD-Prozessor-Prototypen geben. Für den Sprung von 90 auf 65 Nanometer auf 300-mm-Wafern bereitet sich AMD, wie schon beim Sprung von 130 auf 90 nm in Zusammenarbeit mit IBM, vor. Erst ab 2005/2006 werde es jedoch 65-Nanometer-Prozessoren von AMD geben, so Chefrechniker William Siegle vor den versammelten Investoren und Journalisten. Bis Anfang 2004 soll das AMD/IBM-Team von derzeit 30 auf später 50 Mitglieder aufgestockt werden, um die Entwicklung zu forcieren. Der Weg hin zur 45-nm-Prozesstechnik soll auch bereits beschritten worden sein, einen Zeitplan dafür nannte AMD allerdings noch nicht.

Die aktuelle Produktion von Athlon 64, Athlon 64-FX und Opteron in Dresden läuft laut Siegle "sehr gut", die Ausbeute sei ordentlich.

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 Athlon 64 und Opteron später als geplant in 90 nm
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Ralf Kellerbauer 15. Dez 2003

35% Auslastung für die CPU beim 'normalen' P4, nochmals deutlich weniger beim Celeron...

M 12. Nov 2003

http://www.tecchannel.de/hardware/1108/index.html

TurboT 10. Nov 2003

Genau und deshalb verkauft z.B. Cray ne Maschiene mit >10000 Prozessoren die unter Linux...

Nobs 09. Nov 2003

Ich glaube, er hat nur den Standard-Scherz der NetBSD-Programmierer zu dessen...

Daemon 08. Nov 2003

Was, also? Das zeichnet doch lediglich die Qualifikation dieses Systems in der...



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