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Studie: In der IT-Branche weht ein kühler Wind

Einstellungsstopp bei 40 Prozent der IT-Betriebe. Den Mitarbeitern in der IT-Branche schlägt ein eisiger Wind entgegen: 40 Prozent der Betriebe haben einen generellen Einstellungsstopp verkündet. Und wer weiter einstellt, tut dies zu deutlich schlechteren Bedingungen als zuvor, so das Ergebnis einer Umfrage der IT-Fachzeitung Computerwoche, die die internationale Beratungsgesellschaft Towers Perrin unter bedeutenden IT-Software- und Beratungshäusern durchgeführt hat.
/ Jens Ihlenfeld
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Insbesondere beim Gehalt müssen Arbeitnehmer demnach in der IT-Industrie deutliche Einbußen hinnehmen: Niedrigere Grundgehälter plus leistungsbezogene Komponenten liegen im Trend. Vertriebler beispielsweise können bei Neuverträgen nur noch mit 40 Prozent Grundgehalt rechnen. Aber auch bei anderen Mitarbeitern werden verstärkt leistungsbezogene Komponenten eingeführt.

Auch der morgendliche Gang zum eigenen Firmenschreibtisch sei künftig nicht mehr sicher: Stark im Kommen sind Desk-Sharing und Telearbeit. 45 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie ihre Büroflächen reduziert haben. Die Mitarbeiter sind mit Notebook sowie Mobiltelefon ausgestattet und können von überall arbeiten.

Waren in der IT-Branche bisher Überstunden noch an der Tagesordnung, geben in der aktuellen Studie 44 Prozent der Befragten an, dass sie Modelle der Arbeitszeitreduzierung anwenden. Diese Programme dauern in der Regel drei bis zwölf Monate. Für Sachbearbeiter gebe es eine Verringerung von maximal zwei Tagen pro Woche.


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