Abo
  • Services:

Musiksparten von Sony und Bertelsmann fusionieren (Update)

Nur noch vier Majors auf dem Musikmarkt

Bertelsmann und Sony stehen kurz davor, den Zusammenschluss ihrer Musiksparten bekannt zu geben. Aus der Fusion von Bertelsmann Music Group und Sony Music würde ein Unternehmen hervorgehen, das einen Marktanteil von gut 25 Prozent auf dem weltweiten Tonträgermarkt haben würde und damit fast so groß ist wie der derzeitige Marktführer Universal Music.

Artikel veröffentlicht am ,

Eine entsprechende, nicht bindende Absichtserklärung ist bereits unterzeichnet worden, wie Bertelsmann jetzt bekannt gab. Das Gemeinschaftsunternehmen von BMG und Sony Music Entertainment wird die "Recorded Music"-Sparten beider Seiten zusammenführen. Die Musikverlage, die Auslieferung und die Herstellung werden nicht Teil des neuen Unternehmens sein.

Stellenmarkt
  1. ERWEKA GmbH, Langen
  2. STI Freight Management GmbH, Duisburg

Rolf Schmidt-Holtz, derzeit Chairman und Chief Executive Officer von BMG, soll Chairman of the Board des neuen Gemeinschaftsunternehmens werden. Es ist geplant, das Board of Directors des neu gegründeten Unternehmens jeweils zur Hälfte mit Vertretern von Sony und Bertelsmann zu besetzen. Andrew Lack, Chairman und Chief Executive Officer von Sony Music Entertainment, würde neuer Chief Executive Officer. Geführt würde das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen von Top-Managern beider Musikunternehmen. Der Abschluss der Transaktion steht allerdings unter einer Reihe von Vorbehalten, darunter die Genehmigung durch die US-amerikanischen und europäischen Kartellbehörden.

Gerüchte über einen möglichen Zusammenschluss kursierten bereits seit Wochen, allerdings sind derartige Meldungen in der Musikbranche derzeit gang und gäbe - unter anderem war zeitweilig auch ein Zusammenschluss von BMG und EMI im Gespräch, der allerdings scheiterte.

Ein Grund für den Zusammenschluss ist unter anderem die angeschlagene wirtschaftliche Lage der beiden Plattenfirmen - die massiven Umsatzrückgänge der letzten Jahre bekamen beide Unternehmen deutlich zu spüren. Sobald die Fusion abgeschlossen ist, agieren dann nur noch vier so genannte Majors auf dem Tonträgermarkt - neben Sony und Bertelsmann teilen sich EMI, Warner Music und Marktführer Universal den Großteil der in diesem Segment erzielten Umsätze.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,99€ (versandkostenfrei)
  2. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  3. 54,99€
  4. 59,99€

banzai 07. Nov 2003

Jedenfalls ist es als Niedergang von qualitativ hochwertigen Produkten zu bewerten. Wo...

Ingmar Must 06. Nov 2003

Und EMI hat soeben einen Milliardenkredit für den Erwerb von Warner Music bekommen. Fragt...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019)

Die Hololens 2 ist Microsofts zweites AR-Headset. Im ersten Kurztest von Golem.de überzeugt das Gerät vor allem durch das merklich größere Sichtfeld.

Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  3. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Pauschallizenzen CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Einfuhrsteuern: Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?
Einfuhrsteuern
Wie teuer wird ein Raspberry Pi beim harten Brexit?

Bei einem No-Deal-Brexit könnten viele britische Produkte teurer und schwerer lieferbar werden - auch der populäre Bastelrechner Raspberry Pi. Mit genauen Prognosen tun sich deutsche Elektronikhändler derzeit schwer, doch decken sie sich schon vorsorglich mit den Komponenten ein.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. UK und Gibraltar EU-Domains durch Brexit doch wieder in Gefahr

    •  /