• IT-Karriere:
  • Services:

IBM verliert die Geduld mit SCO

SCO soll endlich Beweise für seine Anschuldigungen vorlegen

IBM versucht, den Rechtsstreit mit SCO zu beschleunigen und drängt auf die Vorlage der von SCO immer wieder angeführten, aber bislang geheim gehaltenen Beweise. SCO wirft IBM vor, unerlaubt Code-Teile das Unix System V, die unter dem Urheberrecht von SCO stehen, in Linux integriert zu haben. Damit habe IBM mit SCO bestehende Verträge gebrochen.

Artikel veröffentlicht am ,

Zugleich geht SCO mit dieser Argumentation gegen Linux vor und erklärte das freie Betriebssystem Linux kurzerhand zu einem unerlaubten und damit illegalen Derivat von Unix. Von Unternehmen und Nutzern, die Linux einsetzen, verlangt SCO den Kauf einer speziellen Lizenz für mehrere Hundert US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Beweise dafür, dass Linux wirklich unerlaubt Code enthält, an dem SCO die Urheberrechte hat, konnte SCO bislang nicht vorlegen. Lediglich im Rahmen seiner Hausmesse präsentierte SCO einige Code-Fragmente, was sich aber als Schlag ins Wasser erwies, zum einen wurden die Code-Fragmente nicht von IBM, sondern von SCO in Linux integriert, zum anderen wurden sie mehrfach, auch von SCO, unter freien Lizenzen veröffentlicht. Auch die Tatsache, dass SCO Linux selbst unter der GPL vertrieb, ziehen Open-Source-Verfechter heran, um zu zeigen, dass SCOs Vorwürfe haltlos sind.

Derweil greift SCO die GPL an und bezeichnet diese als verfassungswidrig.

IBM verlangt nun im Rechtsstreit mit SCO, dass diese ihre Beweise, so denn welche exisitieren, unverzüglich vorlegen. Andernfalls will IBM auf eine Ablehnung der Klage von SCO drängen. Bislang habe SCO kaum auf die Forderungen von IBM reagiert, Beweise vorzulegen, die die Anschuldigungen stützen und Hinweise geben, auf welche Code-Teile sich SCO bezieht. Zwar hat SCO eine recht umfangreiche Liste mit Dateien vorgelegt, die angeblich fragwürdigen Code enthalten, konkrete Angaben, welche Teile daraus betroffen sind, habe SCO aber nicht gemacht.

IBM zitiert zudem einige Präzedenzfälle, um zu erreichen, dass sich SCO nicht länger hinter dem Argument, es handle sich um Geschäftsgeheimnisse, verstecken kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. externe HDDs für PS4/XBO reduziert und Transformers 5 Movie Collection für 19,99€)
  2. (aktuell u. a. Acer XB241YU 165 Hz/WQHD für 349€ + Versand statt 438,44€ im Vergleich)
  3. 49,90€ + Versand (Vergleichspreis ca. 69€ + Versand)
  4. (u. a. Hitman 2 für 7,99€ und Ghost Recon Wildlands für 12,99€)

nio 06. Nov 2003

Wen SCO recht hat und wenn nicht M$ hinter der Aktion steckt ... warum kosten dann die...

Ginryu 06. Nov 2003

Lock'n load! :-)

Skewler 06. Nov 2003

Go Go Go !!! LOL

Herb 06. Nov 2003

Genau... gebt den Linux-Jüngern endlich das Testament :-)

Parlog 06. Nov 2003

Warum wendet man sich nicht direkt an folgende Adresse: nfod@sco.com Die freuen sich...


Folgen Sie uns
       


Motorola Razr (2019) - Hands on

Das neue Motorola Razr lässt sich wie das alte Razr V3 zusammenklappen - das Display ist allerdings faltbar und geht über die gesamte Innenfläche des Smartphones.

Motorola Razr (2019) - Hands on Video aufrufen
Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektromobilität Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
  2. Renault City K-ZE Dacia plant City-Elektroauto
  3. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus

Threadripper 3990X im Test: AMDs 64-kerniger Hammer
Threadripper 3990X im Test
AMDs 64-kerniger Hammer

Für 4.000 Euro ist der Ryzen Threadripper 3990X ein Spezialwerkzeug: Die 64-kernige CPU eignet sich exzellent für Rendering oder Video-Encoding, zumindest bei genügend RAM - wir benötigten teils 128 GByte.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen Mobile 4000 (Renoir) Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
  2. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  3. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks

Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


      •  /