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Interview: Handy-Spiele - Der nächste große Gaming-Trend?

Golem.de: Von wie vielen Personen muss ein solches Spiel dann heruntergeladen werden, damit die Kosten gedeckt sind?

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Andresen: Bei aufwendigeren Titeln müssen sechsstellige Stückzahlen erreicht werden, um kostendeckend arbeiten zu können. Diese Größenordnung erreichen wir mit unseren guten Spielen in der Regel relativ schnell.

Golem.de: Im Moment kostet ein Handy-Spiel zwischen 3 und 5 Euro, angesichts immer aufwendigerer Spiele wird man die Preise aber wohl bald erhöhen müssen. Preise im Bereich von 40 Euro, wie sie für N-Gage-Spiele gefordert werden, scheint aber kaum jemand zu wollen. Welche Zahlungsbereitschaft besteht Ihrer Meinung nach seitens der Kunden?

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Andresen: Wir würden mittelfristig schon gerne ein Preisniveau von 10 Euro pro Spiel erreichen. Heute sind wir noch in der Startphase. Mit der weiteren Entwicklung der Endgeräte und Netze werden sich auch die Spiele weiter entwickeln und einen Preis von 10 Euro absolut rechtfertigen. Auf der anderen Seite wollen wir auch weiterhin mit niedrigeren Preisen für den Massenmarkt attraktiv bleiben. Langfristig wird es aber zwei Sorten von Spielen geben: einfache günstigere Spiele für den Casual-Spieler, also für die große Schulhofpause oder für die 10 Minuten Busfahrt, und auch aufwendigere Spiele, die dann auch teurer werden. Diese bieten dann aber auch mehr Spieltiefe und längeren Spielspaß.

Golem.de: Im Vergleich zum PC- und Konsolen-Markt gibt es bei Handy-Spielen bisher kaum Magazine, die Spiele testen und über deren Qualität berichten. Wie informieren sich Kunden darüber, welcher Download wirklich lohnt - schließlich verliert man nach 5 Euro, die man für ein schlechtes Spiel herausgeschmissen hat, eventuell auch schnell die Lust, weitere Titel zu kaufen.

Andresen: Nun, wir würden auch gerne mehr Handy-Spiel-Tests sehen. Die Medien stellen aber immer häufiger und regelmäßiger Java-Spiele vor, vielleicht wäre das ja auch eine neue Rubrik für Golem.de? ;) Die User können auch ein Stück weit dem Angebot der Netzbetreiber vertrauen, der Großteil des Angebots hat mittlerweile ein gewisses Niveau erreicht. Das war am Anfang anders und hat sicherlich so manch einen frustriert. 90 Prozent der Downloads werden direkt über das Handy und den vertraglichen Netzbetreiber abgewickelt. Dort findet der User in der Regel auch ein Screenshot zum Spiel, vielleicht werden auch bald Videos angeboten.

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Der_Allemacher 16. Nov 2003

Na ja, brauchen/ nicht brauchen kann ja jeder selbst entscheiden ... Aber für nen Tomb...

JTR 10. Nov 2003

Vieles würde nicht gebraucht und wird doch genutzt. Ich behaupte mal jeder zweite PKW ist...

agrajag 08. Nov 2003

auf series60 Geräten (7650, 3650, N-Gage, 6600, SX1, Sendo X), gibt es schon Emulatoren...

jaydee 07. Nov 2003

man sollte niemals von sich auf den Rest der Menschheit schliessen.... erst Recht nicht...

jaydee 07. Nov 2003

Full Ack! ...und was lernen wir daraus: Wer die aktuelle Toptechnik, bzw. Top-of-the...


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