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RDMA-Protokoll verabschiedet

Remote Direct Memory Access soll Datenzugriff im Netz beschleunigen. Das RDMA-Konsortium hat jetzt seine Arbeit an allen für Remote Direct Memory Access (RDMA) geplanten Spezifikationen abgeschlossen. Das neue Protokoll soll einen effizienten Weg bieten, um Daten über Ethernet-Strukturen auszutauschen. Da RDMA Daten direkt an die Zielposition im Speicher eines anderen Computers schreiben kann, soll die Last auf Prozessor und Speicher-Interface verringert werden.
/ Jens Ihlenfeld
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RDMA-fähige Netzwerkkarten sollen eine höhere Effizienz und Leistung bieten, was es Applikationen erlauben soll, ihre Daten besser im Netz zu verteilen statt sie zentral zu lagern. Vor allem verteilte Systeme könnten davon profitieren.

Das Konsortium, dem zahlreiche namhafte IT-Unternehmen angehören, hat jetzt seine Arbeit an diversen RDMA-Spezifikationen abgeschlossen, darunter die iSCSI Extensions for RDMA (iSER) und das Sockets Direct Protocol (SDP). Die erste RDMA-Generation soll auf TCP-Lösungen aufsetzen. Dank iSER sollen iSCSI-Geräte von den Vorteilen des RDMA-Protokolls profitieren können, SDP hingegen soll vor allem Internet-Applikationen beschleunigen.

Zu den Mitgliedern das RDMA-Konsortiums zählen unter anderem Adaptec, Broadcom, Cisco, Dell, EMC, HP, IBM, Intel, Microsoft und Network Appliance.


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