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Hessen setzt bei DVB-T auf die Fläche

Digitales terrestrisches Fernsehen (DVB-T) ab Ende 2004. Die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen) hat sich für eine zeitnahe Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens (DVB-T) in Hessen ausgesprochen. Die Einführung von DVB-T sei im Interesse der Angebotsvielfalt neben Kabel und Satellit für die Zuschauer notwendig, so die LPR. Dabei will man, im Gegensatz zu anderen Bundesländern, auch in der Fläche digitale terrestrische Versorgung sicherstellen.
/ Andreas Donath
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Nachdem Berlin und Brandenburg als erste Bundesländer das "Überallfernsehen" eingeführt haben, wird derzeit die Verbreitung von terrestrischem digitalem Fernsehen in weiteren deutschen Ballungsräumen vorbereitet. Auch in Hessen werden die Planungen konkret. Der Wechsel von analoger auf digitale Technik ist ab Herbst 2004 geplant.

Aus Sicht der Versammlung wird der Umstieg von Analog- auf Digitaltechnik in den Regionen außerhalb des Rhein-Main-Gebietes nicht marktgetrieben erfolgen können. Die Kosten für einen solchen Umstieg seien für die privaten Veranstalter nicht refinanzierbar. Aus diesem Grund werde die LPR Hessen eine entsprechende Förderung vornehmen müssen. "Wir werden die Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens in Nord- und Mittelhessen finanziell unterstützen müssen. Hierfür bedarf es weiterer Mittel aus dem Anteil an der Rundfunkgebühr" , so Engel weiter. "Wenn die Medienanstalt den ihr ursprünglich zustehenden zweiprozentigen Anteil erhält, wird die Finanzierung von DVB-T in mehreren Landesteilen möglich."

"Die digitale Technik ist der Standard der Zukunft. Aus diesem Grund müssen wir uns für den Umstieg von analog auf digital einsetzen. Dies aber nicht nur im Ballungsraum Rhein-Main, sondern auch in anderen Landesteilen" , betonte Winfried Engel, Vorsitzender der Versammlung der LPR Hessen.


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