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Alienware-Notebooks mit Austausch-Grafikkarte erhältlich

Auslieferung in Deutschland hat begonnen. Der High-End-Spiele-PC-Hersteller Alienware liefert nun seine Notebook-Serie S-4m auch in Deutschland aus. Die in drei konfigurierbaren Varianten angebotenen Design-Notebooks kommen mit Pentium-4-Desktop-Prozessor und – das ist das Besondere – mit austauschbarem Grafikmodul.
/ Christian Klaß
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Das in den USA unter dem Namen "Area51-m" geführte neue Alienware-Notebook verfügt über ein überarbeitetes, 35,05 x 4,06 x 28,95 cm großes Magnesiumgehäuse. Wie bei Alienware üblich wird es in verschiedenen Lackierungen angeboten, in diesem Fall in Blau, Grün und Silber. Im Gehäuse steckt ein 16,1-Zoll-UXGA-LCD mit einer Auflösung von 1.600 x 1.200 Bildpunkten, ein ebenfalls beworbenes 15,4-Zoll-Breitbild-WXGA+-LCD mit 1.680 x 1.050 Bildpunkten findet sich in den drei S-4m-Varianten noch nicht.

Wie das Grafikmodul, das auf einer Art-Mini-AGP-Schnittstelle steckt und mit eigenem Kühlkörper versehen ist, sollen auch Prozessor (2,6 bis 3,2 GHz, 800 MHz Systembus), Speicher (max. 2 GByte DDR333/400-SDRAM), Festplatte (40 bis 80 GByte) und optische Laufwerke im Nachhinein austauschbar sein. Dabei soll zumindest der Austausch des Grafikmoduls sehr einfach und auch vom Laien zu beherrschen sein; bisher gibt es aber nur ein ATI-Mobility-Radeon-9600-Modul mit 128 MByte DDR-SDRAM, externem VGA- und TV-Ausgang, ein GeForceFX-Modul soll folgen. Zu erwartende Preise für einzelne Grafikmodule nannte Alienware noch nicht.

Ansonsten bietet die neue Notebook-Serie von Alienware die üblichen Schnittstellen: 3x USB 2.0, 1x Firewire, 1x PC-Card (Typ II), 10/100-Mbps-Ethernet und 56k-Modem. WLAN muss hinzugekauft werden, eine Antenne soll bereits im Gehäuse verbaut sein. Neben einem großen Display mit hoher Auflösung gibt es auch analogen Stereo- und digitalen 5.1-Raumklang. Die Akkuleistung und mobile Betriebszeit der ohne Akku 3,4 kg wiegenden Desktop-PC-Ersatz-Geräte gab Alienware nicht an.

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Das S-4m-Topmodell, das S-4m Extreme ist mit 3,2-GHz-Pentium 4, 512 MByte Speicher, Mobility Radeon 9600 mit 128 MByte Speicher, 80-GByte-Festplatte mit 8 MByte Cache und 4.200 Umdrehungen/Minute, DVD-ROM/CD-RW-Laufwerk und Infrarotfernbedienung inkl. Versand für 3.453,- Euro zu haben. Das mittlere Modell, das S-4m Enthusiast für 3.145,- Euro, hat eine bis auf seinen 3-GHz-Pentium-4-Prozessor, halbierten Speicher (256 MByte) und eine 60-GByte-Festplatte (7.200 U/Min und 8 MByte Cache) identische Ausstattung. Die kleinste Variante, das S-4m Performance für 2.733,- Euro, kommt hingegen mit 2,8-GHz-Pentium-4-Prozessor, 40-GByte-Festplatte (8 MByte Cache, 5.400 U/Min) und ansonsten der üblichen S-4m-Ausstattung.

Etwas verwunderlich ist, dass Alienware bisher noch keine Wahl des optischen Laufwerks ermöglicht, neben dem DVD-ROM/CD-RW-Laufwerk gibt es also (noch?) keinen DVD-Brenner zur Auswahl. Als Betriebssystem ist jeweils Windows XP Home vorinstalliert, es kann jedoch gegen Aufpreis durch Windows XP Professional ausgewechselt werden.

Nachtrag:
Auf Nachfrage von Golem.de erklärte Alienware, dass ein GeForceFX-Modul derzeit zwar nicht auf Lager sei, jedoch bald als Konfigurations-Option zur Verfügung stehe. Das nachträgliche Aufrüsten bzw. der Kauf eines Grafikmoduls werde voraussichtlich nur "etwas über dem normalen Desktop-Grafikkartenpreis der vergleichbaren Kartenserie liegen", so der Hersteller.


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