Alienware-Notebooks mit Austausch-Grafikkarte erhältlich

Wie das Grafikmodul, das auf einer Art-Mini-AGP-Schnittstelle steckt und mit eigenem Kühlkörper versehen ist, sollen auch Prozessor (2,6 bis 3,2 GHz, 800 MHz Systembus), Speicher (max. 2 GByte DDR333/400-SDRAM), Festplatte (40 bis 80 GByte) und optische Laufwerke im Nachhinein austauschbar sein. Dabei soll zumindest der Austausch des Grafikmoduls sehr einfach und auch vom Laien zu beherrschen sein; bisher gibt es aber nur ein ATI-Mobility-Radeon-9600-Modul mit 128 MByte DDR-SDRAM, externem VGA- und TV-Ausgang, ein GeForceFX-Modul soll folgen. Zu erwartende Preise für einzelne Grafikmodule nannte Alienware noch nicht.
Ansonsten bietet die neue Notebook-Serie von Alienware die üblichen Schnittstellen: 3x USB 2.0, 1x Firewire, 1x PC-Card (Typ II), 10/100-Mbps-Ethernet und 56k-Modem. WLAN muss hinzugekauft werden, eine Antenne soll bereits im Gehäuse verbaut sein. Neben einem großen Display mit hoher Auflösung gibt es auch analogen Stereo- und digitalen 5.1-Raumklang. Die Akkuleistung und mobile Betriebszeit der ohne Akku 3,4 kg wiegenden Desktop-PC-Ersatz-Geräte gab Alienware nicht an.
Etwas verwunderlich ist, dass Alienware bisher noch keine Wahl des optischen Laufwerks ermöglicht, neben dem DVD-ROM/CD-RW-Laufwerk gibt es also (noch?) keinen DVD-Brenner zur Auswahl. Als Betriebssystem ist jeweils Windows XP Home vorinstalliert, es kann jedoch gegen Aufpreis durch Windows XP Professional ausgewechselt werden.
Nachtrag:
Auf Nachfrage von Golem.de erklärte Alienware, dass ein GeForceFX-Modul derzeit zwar nicht auf Lager sei, jedoch bald als Konfigurations-Option zur Verfügung stehe. Das nachträgliche Aufrüsten bzw. der Kauf eines Grafikmoduls werde voraussichtlich nur "etwas über dem normalen Desktop-Grafikkartenpreis der vergleichbaren Kartenserie liegen" , so der Hersteller.



