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OpenBSD 3.4 erschienen

Neue Sicherheitsfunktionen sollen System besser vor Attacken schützen. Am 1. November 2003 ist das freie BSD-Derivat OpenBSD in der Version 3.4 erschienen. Das auf Sicherheit optimierte Betriebssystem erfuhr einige Neuerungen, die unter anderem eine erhöhte Sicherheit versprechen. So wurden die ausführbaren Dateien in der i386-Variante von OpenBSD auf das ELF-Format umgestellt.
/ Jens Ihlenfeld
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Zudem werden "ld.so-Bibliotheken" auf ELF-Plattformen in zufälliger Reihenfolge vorgeladen, um das System resistenter gegen Attacken zu machen. Vor Buffer-Overflows soll eine Prüfung im Compiler sorgen, die schon beim Übersetzen der Quelltexte übliche Fehler aufspüren soll. Mit der Einführung dieser Prüfung seien bereits mehrere hundert Bugs aufgespürt und den jeweiligen Software-Autoren mitgeteilt worden.

Zudem wurde die aus OpenSSH bekannte "Privilege Separation" nun auch in andere Applikationen integriert, darunter syslogd und der Xserver. Neu hinzugekommen sind aber auch die Möglichkeit, auf NTFS-Dateisysteme lesend zuzugreifen sowie Verbesserungen der Linux-Emulation.

Aber auch zahlreiche Software-Komponenten wurden auf einen aktuellen Stand gebracht und um die OpenBSD-Patches erweitert, darunter XFree86 4.3.0, Gcc 2.95.3, Perl 5.8.0, Apache 1.3.28, OpenSSL 0.9.7b, Sendmail 8.12.9, Bind 9.2.2 und OpenSSH 3.7.1 (mit GSSAPI-Support).

OpenBSD 3.4 steht auf diversen Mirrors(öffnet im neuen Fenster) zum Download zur Verfügung.


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