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Kfz-Einbausatz nutzt Handy-SIM-Karte per Bluetooth

Nokia 610 greift per Bluetooth auf die SIM-Karte eines normalen Handys zu. Nokia bringt mit dem Nokia 610 einen Kfz-Einbausatz, welcher das Bluetooth SIM Access Profile unterstützt und so drahtlos auf die SIM-Karte eines Handys zugreift. Das Nokia 610 beherrscht Dual-Band und funkt in den GSM-Netzen 900 und 1.800 MHz. Damit sollen die Vorteile eines festinstallierten Autotelefons mit denen eines Mobiltelefons vereint werden.
/ Ingo Pakalski
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Bringt ein Anwender sein kompatibles Mobiltelefon mit ins Fahrzeug, greift der Nokia 610 über das Bluetooth SIM Access Profile (SAP) auf die SIM-Karten-Informationen vom Mobiltelefon zu und der Einbausatz bucht sich automatisch in das Mobilfunknetz ein. Wird das Fahrzeug verlassen oder eine bestimmte Taste auf dem Mobiltelefon gedrückt, deaktiviert sich der Empfangsmodus des Nokia 610 und das Mobiltelefon bucht sich wieder automatisch im Mobilfunknetz ein.

Der Einbausatz bietet eine externe GSM-Antenne, verbesserte Klangqualität im Freisprechbetrieb sowie eine auf den Kfz-Betrieb ausgerichtete Bedienung. So liefert das Nokia 610 ein separates am Armaturenbrett zu befestigendes Display sowie ein Navi-Wheel zur Steuerung. Derzeit unterstützen die neu vorgestellten Handys 6230 , 6810 und 6820 von Nokia das Bluetooth SIM Access Profile .

Maximal 500 Adressbucheinträge lassen sich mit jeweils bis zu fünf Rufnummern per Bluetooth vom Handy in den Nokia 610 übertragen. Bis zu zwölf Rufnummern können per Sprachanwahl aufgerufen werden. Adressbucheinträge samt Konfigurationen können für zwei Fahrzeugnutzer abgelegt werden. Bei Bedarf lassen sich Gespräche über Bluetooth vom Freisprechbetrieb auf ein kompatibles Bluetooth-Headset umschalten.

Der Nokia 610 Kfz-Einbausatz soll ab dem ersten Quartal 2004 in den Handel kommen. Einen Preis nannte Nokia bislang nicht.


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