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Spieletest: Chrome - Halo meets Deus Ex

Screenshot #3
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Beim Missionsdesign waren die Entwickler sichtlich um Abwechslung bemüht, so dass man nicht nur an äußerst verschiedenen Schauplätzen kämpft - mal auf einem Wüstenplaneten, dann wieder im dichten Dschungel und in grafisch etwas eintönigen Katakomben -, sondern auch sehr unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen hat. Da gilt es zum Beispiel, eine Basis zu infiltrieren, später muss ein Wissenschaftler aus den Klauen der Bösewichte befreit werden - wilde Verfolgungsjagd durch feindliche Lager inklusive. Zumeist ist man dabei zu Fuß unterwegs, von Zeit zu Zeit nimmt man aber auch mal in einem Buggy oder einem Raumgleiter Platz. Am Ende der recht umfangreichen Missionen warten oftmals dann noch recht pompöse Endgegner wie etwa riesige Mechs auf den Spieler.

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Screenshot #4
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Die Story vermag allerdings auf Dauer nicht zu fesseln - dafür präsentiert sich die Geschichte schon recht früh zu zusammenhanglos und konstruiert. Auch spielerisch offenbaren sich bald die ersten Mängel, vor allem die niedrige Gegner-KI enttäuscht - nur selten verschanzen sich die immergleichen menschlichen Feinde in einem Versteck, meist rennen sie vielmehr recht planlos und unkoordiniert hin und her. Der Schwierigkeitsgrad ist trotzdem alles andere als niedrig, da die Kontrahenten über eine sehr hohe Treffergenauigkeit verfügen.

Screenshot #5
Screenshot #5
Leider bleibt auch der Multiplayer-Modus weit hinter den Erwartungen zurück, auf gerade mal acht Karten kann man sich in sattsam bekannten Modi wie Deathmatch oder Capture The Flag austoben. Zumindest ist die Optik stellenweise eine wirkliche Augenweide - gerade die Dschungel-Szenarien wirken mit ihrem sich realistisch im Wind wiegenden Gras und der üppigen Flora äußerst gelungen. Dafür hat Chrome ein ähnliches Problem wie Halo: Während die Outdoor-Szenarien durchweg begeistern, enttäuschen die Innen-Areale mit arg langweiligen Texturen und wenig Details.

Fazit:
Angesichts der Masse an Shootern, die in diesen Monaten auf PC-Spieler einprasseln, hätten sich die Entwickler von Techland schon ein wenig mehr einfallen lassen müssen als es bei Chrome der Fall ist. Vor allem die schwache KI enttäuscht, zudem sind viele Spiele-Elemente recht offensichtlich von Deus Ex, Halo und Unreal übernommen, ohne dass allerdings die Klasse der Vorbilder erreicht wird. Ein schlechtes Spiel ist Chrome sicherlich nicht, dem Titel fehlt aber das gewisse Etwas, das auch auf längere Sicht die Motivation aufrechterhalten würde.

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 Spieletest: Chrome - Halo meets Deus Ex
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Bordland 29. Okt 2003

[..] Also entschuldige bitte, wenn ich das unglücklich formulierte: ich möchte Dich...

Bordland 29. Okt 2003

Die Geschwindigkeitssteigerung der heutigen JVM-Versionen zu vor einigen Jahren ist...

Bordland 29. Okt 2003

Ich schrieb, daß das Spiel selber in Java geschrieben ist (die KI auch), "nur" die 3d...

Bordland 29. Okt 2003

Das Spiel benötigt wenige Prozent CPU-Zeit, weil es alles über OpenGL an die...

Marc 29. Okt 2003

Das möchte ich sehen... ich kann es hier nicht installieren (arbeitsrechner) ...aber die...


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