Microsoft gibt Ausblick auf kommende Technologien
Zu den kommenden Entwicklerwerkzeugen von Microsoft zählen unter anderem Visual Studio alias "Whidbey", der Microsoft SQL Server alias "Yukon", aber auch "Longhorn". Dabei betont Gates Microsofts integrierten Plattform-Ansatz, auf dem Entwickler ihre kommenden Projekte aufbauen sollen.
Jim Allchin gab in seiner Keynote zum einen einen Ausblick auf WinFX, Microsofts kommendes Entwicklungsmodell für Applikationen, das mit der nächsten Windows-Generation eingeführt werden soll. WinFX stellt eine Weiterentwicklung des Microsoft .NET Frameworks dar und soll sich vor allem durch höhere Produktivität sowie eine gesteigerte Sicherheit von Applikationen auszeichnen.
Zudem gab Allchin einen groben Ausblick auf die kommende Windows-Generation "Longhorn". Dieses soll auf den Sicherheitstechnologien, die derzeit für Windows XP entwickelt werden, aufsetzen und diese erweitern, um besser gegen Angriffe geschützt zu sein. Mit SuperFetch verspricht Microsoft zudem eine neue Technologie, die die Startzeit von Applikationen verkürzen soll. ClickOnce soll zudem die Installation von Software und deren Verteilung im Netz vereinfachen.
Longhorn wird außerdem eine neue Präsentationstechnologie mit Codenamen "Avalon" besitzen. Das neue Grafik-Subsystem soll über eine einheitliche Architektur zur Darstellung von User Interface, Dokumenten und Media-Dateien verfügen. Zudem soll Avalon Entwicklern die Nutzung fortschrittlicher Grafikhardware einfacher machen und native Unterstützung für eine deklarative, mark-up-basierte Programmierung bieten, was die Entwicklung von Windows-Applikationen vereinfachen soll. Demonstriert wurde Avalon mit einer speziellen Version von Adobes After Effects.
Mit WinFS will Microsoft neue Speichertechnologien einführen, die das Auffinden und Verknüpfen von Dateien deutlich vereinfachen sollen. Das Storage-Subsystem von Longhorn soll dabei strukturierte wie auch unstrukturierte Daten sicherer speichern und Entwicklern vorgefertigte Datenstrukturen zur Verfügung stellen, die diese in ihren Applikationen verwenden können.
Darüber hinaus will Microsoft unter dem Codenamen "Indigo" neue Kommunikationstechnologien in Windows integrieren. Dabei handle es sich um einen neuen Ansatz, um vernetzte Systeme von Grund auf um die Web-Service-Architektur herum aufzubauen.
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