Microsoft mit Quartalsumsatz von 8,22 Milliarden US-Dollar
Bezieht man den Nettogewinn auf die ausgegebenen Aktien, ergibt sich ein Gewinnanteil von 30 US-Cent bzw. abzüglich einer einmaligen Aufwendung auf 24 US-Cent. Vor allem durch ein Wachstum im Bereich Endkundensoftware konnte das gute Ergebnis erzielt werden, teilte John Connors, CFO von Microsoft, mit, während man im Unternehmensbereich (vor allem die Office-Suite) nur maginale Umsatzzuwächse erzielen konnte. Die fast als Umsatzstagnation zu sehende Entwicklung im Officebereich sei vor allem in der niedrigen Umsteigebereitschaft (Microsoft spricht von hoher Zufriedenheit) zu den bisherigen Office-Versionen zu sehen. Im Serverbereich lag der Zuwachs bei 15 Prozent.
Beim MSN-Onlinedienst wuchs der Umsatz auf 491 Milionen US-Dollar, der im Entertainmentbereich (inkl. Xbox) stieg um 20 Prozent auf 581 Millionen US-Dollar zu. Die Xbox-Umsätze stiegen um netto 53 Millionen US-Dollar. Im Mobilbereich wuchs der Umsatz von rund 28 auf 53 Millionen US-Dollar.
Für die Zukunft bzw. das laufende Quartal rechnet Microsoft mit einem Umsatz zwischen 9,7 und 9,8 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn soll zwischen 3,2 und 3,3 Milliarden US-Dollar und damit zwischen 23 und 24 US-Cents je Aktie liegen, nach Abzug von Einmalaufwendungen zwischen 29 und 30 US-Cent.
Die liquiden Mittel liegen bei unglaublichen 51,6 Milliarden US-Dollar, während das Gesamtvermögen mit mittlerweile 84,2 Milliarden US-Dollar angegeben wird.
Für das nach dem nächsten Quartal auch beendete Gesamtgeschäftsjahr 2003 will Microsoft einen Umsatz zwischen 34,8 und 35,3 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn exklusive Sonderaufwendungen zwischen 1,10 und 1,12 US-Dollar erzielen.



