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Neue Nvidia-Treiber für Windows XP - auch für Athlon 64

Detonator-Treiber heißen jetzt ForceWare

Etwas mehr an die GeForce-Grafikchipserie erinnert jetzt der Name von Nvidias Treiberpaket für Windows-Betriebssysteme: Anstatt Detonator heißt es nun ForceWare, ist laut Nvidia in der neuen Version 52.16 um einige zusätzliche Funktionen erweitert worden und soll etwas bessere Grafikqualität bieten.

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Beim ForceWare 52.16 greift Nvidia stärker in die Grafikeffekte der Spieleentwickler ein, analysiert vorkompilierten Shader-Code und verändert ihn so, dass er für GeForceFX optimiert ausgeführt wird. Sofern keine Grafikqualität verloren geht, mögen diese Optimierungen sinnvoll sein, andernfalls kann der Nvidia-Slogan "the way it's meant to be played" schnell einen schalen Beigeschmack bekommen. Künftige DirectX-9-Spiele wie die 3D-Shooter Half-Life 2 und XIII sollen etwa davon profitieren. In Halo soll die Leistung unter DirectX 9 dank der automatischen Shader-Optimierung um bis zu 58 Prozent und im Flight Simulator 9 um bis zu 33 Prozent gesteigert werden.

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Abgesehen von der nun integrierten "Unified Compiler" getauften DirectX-9-Shader-Optimierung empfiehlt Nvidia Spieleentwicklern generell, per GeForceFX-eigenem Renderpfad die Effekte besser auf die Nvidia-Hardware anzupassen. Da Nvidia nicht wenig GeForceFX-Karten verkauft, werden Entwickler wohl in Zukunft kaum daran vorbeikommen, neben dem allgemeinen DirectX-9-Renderpfad auch einen speziellen für GeForceFX zu berücksichtigen, wie es auch beim für 2004 erwarteten Doom 3 der Fall ist. Laut Nvidia ist diese Optimierung für jede Grafikarchitektur sinnvoll, um deren Leistung besser als über einen alllgemeinen Renderpfad auszuschöpfen.

Neuer Nvidia-Treiber mit interessanten Beschreibungen
Neuer Nvidia-Treiber mit interessanten Beschreibungen

Weitere Veränderungen - neben bereinigten Fehlern in verschiedenen Spielen - betreffen die Bildqualität. Hier will Nvidia beim ForceWare 52.16 sowohl bei anisotrophischer Filterung als auch bei der Kantenglättung die Qualität verbessert haben. Bei der trilinearen Filterung hat Nvidia in Vorab-Treibertests etwa bei 3DCenter.de Kritik einstecken müssen, weil man zu Gunsten von Geschwindigkeitssteigerungen auf Darstellungsqualität verzichtet.

Nvidias neue Multi-Monitor-Konfigurations-Software nView 3.0 wurde unter anderem um eine Hilfestellung zur einfacheren Einrichtung erweitert und erlaubt die Einteilung des Bildschirms in verschiedene Bereiche, um mehrere Fenster besser verwalten zu können. Display- und Bildqualtät-Einstellungen können pro Anwendung bzw. Spiel eingestellt und gespeichert werden. Der Treiber erlaubt nun auch die Einrichtung eigener, untypischer Bildschirmauflösungen - natürlich nur im Rahmen der Hardware-Möglichkeiten.

Bisher gibt es ForceWare Version 52.16 nur als Download (ca. 19 MByte) für Windows 2000 und Windows XP (alle 32-Bit-Editionen), unterstützt werden die Grafikchips von Riva TNT2 bis GeForceFX und QuadroFX. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für GeForceFX 5700, GeForceFX 5700 Ultra und GeForceFX 5950 Ultra. Laut Nvidia sollen auch für Windows NT 4.0 und Windows 9x/ME ForceWare-Treiber erscheinen, noch stehen sie jedoch nicht zum Download zur Verfügung.

Für die Windows-XP-64-Bit-Beta für AMDs Athlon-64-, Athlon-64-FX und Opteron-Prozessoren gibt es auch einen von den Funktionen weitgehend identischen Treiber zum Download (ca. 11 MByte), der die Bezeichnung ForceWare Version 52.14 anstatt 52.16 trägt.

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slawa Weissheim 24. Feb 2004

Ich wollte nur meine Grafikkarte mit Treibern und Updates verbessern. Danke !

CK (Golem.de) 24. Okt 2003

Hi, ich hab beim Benchmarken was Interessantes im ForceWare-Treiber entdeckt, weiss...

itsmemario 24. Okt 2003

Beide haben schön, so wie Du es nennst, "geschummelt"... DirectX9.1 erstmal abwarten...au...

Havoc 24. Okt 2003

Ich kann mich da noch an eine Firma erinnern, die mit einer Schnittstelle namens Glide...

Lübke 24. Okt 2003

Du sagst es ... oder mit den Worten von Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach...


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