Adobe bringt Atmosphere mit erheblicher Verspätung

Mitte November soll die US-Version der Software erscheinen

Die im März 2001 angekündigte 3D-Software Atmosphere will Adobe nun Mitte November 2003 auf den Markt bringen. Eigentlich sollte die Applikation bereits vor zwei Jahren auf den Markt kommen, dies konnte Adobe aber offensichtlich nicht einhalten. Mit dem Web-Tool lassen sich virtuelle 3D-Welten erstellen, die man dann im Internet Explorer oder demnächst im Adobe Reader durchwandern kann.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit Hilfe von Atmosphere sollen sich 3D-Welten besonders leicht erstellen lassen. Neben der Beleuchtung legt man Animationen, Sound-Unterlegungen und Bewegungen fest. In 3D-Szenen lassen sich Texturen, Audio- und Videodateien sowie 3D-Objekte einbinden. Objekte aus anderen 3D-Programmen wie 3DStudio Max und Maya können von Atmosphere eingelesen und im Programm weiter verwendet werden.

Stellenmarkt
  1. Data Scientist (w/m/d)
    AGF Videoforschung GmbH, Frankfurt am Main
  2. Mitarbeiter IT-Helpdesk / Supporttechniker (m/w/d)
    Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser, Isernhagen bei Hannover
Detailsuche

Als Einsatzszenarien sieht Adobe etwa den Online-Verkauf von Konzertkarten, wobei der Kunde den gewünschten Sitzplatz samt Blickwinkel auf die Bühne in einem realistischen Nachbau des Veranstaltungsortes auswählt. Aber auch für Architekten soll es eine Hilfe sein, weil Kunden so bequem durch entworfene Gebäude herumwandern können, wobei sich die Daten laut Adobe bequem aus CAD- und DCC-Applikationen importieren lassen.

Der zum Betrachten der 3D-Welten notwendige Atmosphere-Player beruht auf dem Viewpoint Media Player, der unter anderem auch von Sony und Nike eingesetzt wird. Adobe hatte sich im Jahr 2000 an Viewpoint beteiligt und will das Viewpoint-Format so zum Web-Standard machen.

Adobe will die US-Version von Atmosphere für Windows XP Mitte November als Download-Version zum Preis von 399,- US-Dollar anbieten. Als Systemanforderung zur Betrachtung der Atmosphere-Daten wird der Internet Explorer in der Windows-Version vorausgesetzt, da ein entsprechendes Plug-In nur für diesen einen Browser angeboten wird. Demnächst soll auch eine Erweiterung für den Adobe Reader angeboten werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


hyphon 05. Jul 2004

Gibts eigentlich was neues dazu? Ausser dass das Programm schon Jahre alt ist und die...

Maik Ludewig 22. Okt 2003

...und liegt wohl auch daran, dass Atmosphere (bzw. das Atmosphere PDF-Plugin) zum "Hot...

Edgar Gabriel 22. Okt 2003

nicht hochgejubelt? naja, dann nennen wir es mal "erwähnt". z.b. über Atmosphere fand ich...

hotzenplotz 22. Okt 2003

bin auch skeptisch... was man da schon alles erlebt hat... von quicktime VR über VRML...

Maik Ludewig 22. Okt 2003

Ich sehe nicht, wo Atmosphere von der Presse "hochgejubelt" wurde. Virtools ist...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Bayrischer Rundfunk: Netzbetreiber würden bei 5G die Nutzer täuschen
    Bayrischer Rundfunk
    Netzbetreiber würden bei 5G die Nutzer täuschen

    Laut dem Technikleiter beim Bayrischen Rundfunk ist echtes 5G erst seit wenigen Monaten verfügbar. Schwarzfallfestigkeit werde nicht einmal versucht.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /