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AT&T: Positivliste gegen Spam?

Kunden und Partner sollen ihre Mail-Server bei AT&T anmelden. Das US-Telekommunikationsunternehmen AT&T hat Partner und Kunden in einer E-Mail aufgefordert, die IP-Adressen der von ihnen verwendeten Mail-Server zu übermitteln. AT&T will sich so mit Hilfe einer "Positivliste" abschotten und gegen Spam zu Wehr setzen.
/ Jens Ihlenfeld
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Doch nicht wenige der angesprochenen AT&T-Kunden reagierten auf die Anfrage(öffnet im neuen Fenster) offenbar mit Besorgnis, schließlich würde eine solche "Positivliste" Absender von unbekannten Mail-Servern möglicherweise daran hindern, mit AT&T in Kontakt zu treten. Zudem wäre es notwendig, bei einem Wechsel der IP-Adresse eines Mail-Servers AT&T erneut zu informieren. Schließen sich andere Unternehmen dem Modell an, würde dies einen immensen Aufwand nach sich ziehen und die E-Mail-Kommunikation so gefährden.

AT&T sieht das eigene Vorgehen aber offenbar als legitime Kooperationsanfrage, um den eigenen Dienst zu verbessern. Dabei geht es aber offenbar nicht um die öffentlich von AT&T angebotenen Dienste, sondern lediglich um Geschäftskunden von AT&T.


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