Computerfachleute werden noch immer spitzenmäßig bezahlt
Das ergibt die bereits zum fünften Mal durchgeführte aktuelle Gehaltsstudie, die die Computerwoche gemeinsam mit Christian Scholz, Professor für Organisation, Personal- und Informations-Management an der Universität Saarbrücken, erstellte. Fazit der Befragung unter mehr als 900 Teilnehmern: Die IT-Gehälter verharren auf hohem Niveau.
Besonders IT-Profis mit Auslandserfahrung und Personalverantwortung können sich über hohe Verdienste freuen: Wer Mitarbeiter führt, kann im Durchschnitt bis zu 100.000 Euro einstreichen. Auch Auslandserfahrung macht sich im Geldbeutel angenehm bemerkbar: Ein Datenverarbeiter, der einige Jahre außerhalb Deutschlands tätig war, kann laut Studie bis zu 30.000 Euro mehr verdienen als sein Kollege, der nur innerhalb des Landes aktiv geworden ist.
Promotion dagegen ist keine Garantie mehr für den großen Gehaltssprung: Während promovierte Informatiker im Vorjahr ihr Gehalt auf durchschnittlich 100.000 Euro steigern konnten, sind sie nun mit knapp über 70.000 Euro auf das Niveau von vor drei Jahren zurückgefallen. Von diesen Gehältern können IT-Experten im Öffentlichen Dienst nur träumen: Mit durchschnittlich 45.000 Euro pro Jahr bildet Vater Staat das Schlusslicht.



