Kabelnetzbetreiber kritisieren subventionierten DVB-T-Ausbau

Kabelnetzbetreiber fordern Chancengleichheit statt Subventionen

Der Deutsche Kabelverband hat die Absicht der Bundesregierung begrüßt, im Rahmen einer europäischen Wachstumsinitiative die Digitalisierung der Medieninfrastruktur zu fördern. Die Interessenvertretung der deutschen Kabelnetzbetreiber plädiert aber für einen Verzicht der ihrer Ansicht nach steuer- und gebührenfinanzierten Förderprogramme in Millionenhöhe und kritisiert den Aufbau von DVB-T-Netzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Stattdessen sollten künftig faire Rahmenbedingungen für den Wettbewerb der Medienträger geschaffen werden. So werde in Deutschland der Ausbau terrestrischer Sendenetze (DVB-T) durch Fernsehgebühren subventioniert, während die Kabelbetreiber ihre Investitionen in den Ausbau ihrer Netz- und Angebotsstrukturen ohne öffentliche Gelder selbst finanzieren müssten. Der Deutsche Kabelverband fordert deshalb einen Verzicht auf diese wettbewerbsverzerrende Subventionspolitik.

Stellenmarkt
  1. Technischer Projektleiter (w/m/d)
    Bechtle Onsite Services GmbH, Chemnitz, München, Hannover, Neckarsulm, Ingolstadt
  2. Consultant Controlling / Berichtswesen Lidl Onlineshop (m/w/d)
    Lidl Digital, Neckarsulm
Detailsuche

"Das Kabelnetz ist das Rückgrat der Medieninfrastruktur in Deutschland, während die Terrestrik nur noch von ca. sieben Prozent der Zuschauer genutzt wird", wettert Rüttger Keienburg, Präsident des Deutschen Kabelverbands. "Die bisherige Subventionspolitik zu Gunsten der Terrestrik widerspricht jeder politischen und wirtschaftlichen Vernunft. So kostet die Verbreitung eines TV-Programms via Antenne rund hundertmal mehr als im Kabel. Diese Politik ist nicht zeitgemäß und bestraft die Investitionsbereitschaft internationaler Kabelinvestoren, die für mehr Wachstum und zusätzliche Arbeitsplätze sorgen wollen."

Der Deutsche Kabelverband erinnerte daran, dass die digitale Terrestrik nur rund 24, vorwiegend öffentlich-rechtliche Programmangebote transportieren kann, während das digitale Kabel ein Sortiment von bis zu 500 Programmen und Diensten ermöglicht. Als technisch begrenzte Ressource sei DVB-T kein geeignetes Trägermedium für digitale Innovationen. Vielmehr würde damit die Entwicklung innovativer Angebote verhindert. Zudem werde DVB-T - entgegen ursprünglichen Plänen - bundesweit nicht flächendeckend zu empfangen sein: Das digitale terrestrische Signal wird nur die Haushalte in Ballungsräumen und nicht in ländlichen Gebieten erreichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bronstein 22. Dez 2005

Ist das DVB-T?

Bronstein 22. Dez 2005

Wohl nix deutsch.

der faule Sack 21. Okt 2003

bei uns in hessen (iesy) gibts (soll geben ?) mittlerweile auch internet über kabel nur...

Kaktus 21. Okt 2003

Aua, statt sich jetzt aufzuregen, sollten sich die Kabelbetreiber einmal Gedanken...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektroautos
Tesla hat offenbar zu wenig Platz für Homeoffice-Rückkehrer

Tesla holt seine Angestellten mit Drohungen aus dem Homeoffice zurück - hat im Büro aber gar nicht genügend Platz für alle.

Elektroautos: Tesla hat offenbar zu wenig Platz für Homeoffice-Rückkehrer
Artikel
  1. Klima-Ticket: Bund plant Nachfolger für Neun-Euro-Ticket
    Klima-Ticket
    Bund plant Nachfolger für Neun-Euro-Ticket

    Das Neun-Euro-Ticket könnte als Klimaticket weiterlaufen. Das geht aus einem Vorschlag für ein neues Klimaschutzsofortprogramm hervor.

  2. Maniac & Sane: E-Lastenfahrräder mit leichtem Carbonrahmen gebaut
    Maniac & Sane
    E-Lastenfahrräder mit leichtem Carbonrahmen gebaut

    Ein Lastenfahrrad von Maniac & Sane ist mit einem Carbonrahmen ausgerüstet, besonders leicht und auch als E-Bike erhältlich.

  3. Feuerwehr: E-Auto-Brand zerstört Haus - Photovoltaik erschwert Löschen
    Feuerwehr
    E-Auto-Brand zerstört Haus - Photovoltaik erschwert Löschen

    Feuerwehrleute in Hessen hatten Probleme, einen Elektroauto-Brand, der auf ein Wohngebäude übergriff, zu löschen. Auf dem Dach befand sich Photovoltaik.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (Palit RTX 3080 Ti 1.099€, G.Skill DDR5-5600 32GB 189€, AMD Ryzen 9 5900X 375€) • Alternate (Team Group SSD 1TB 119,90€, HTC VR-Brillen ab 365€, EPOS Sennheiser Gaming-Headset 149€) • MSI 32" WQHD 165 Hz günstig wie nie: 399€ • Saturn-Fundgrube: Restposten zu Top-Preisen[Werbung]
    •  /