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DVB-T für Norddeutschland kommt 2004

TV-Sender unterzeichnen Vertrag mit Landesmedienanstalten. Nachdem bereits in Berlin Ende 2002 der Wechsel zum digitalen terrestrischen Fernsehen "DVB-T" begonnen und Anfang 2003 abgeschlossen wurde, folgt nun der Rest Norddeutschlands. NDR, Radio Bremen, das ZDF, die Privatsender RTL und ProSiebenSAT1 sowie die Landesmedienanstalten Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen haben eine entsprechende "Einführungsvereinbarung" getroffen.
/ Christian Klaß
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NDR-Intendant Prof. Jobst Plog bezeichnete anlässlich der Unterzeichnung DVB-T als einen wichtigen Übertragungsweg, der attraktiv genug sei, gegenüber Kabel und Satellit zu bestehen. Entsprechend unglücklich zeigen sich die Kabelnetzbetreiber, so sieht etwa Kabel Baden-Württemberg eine Gefährdung der Kabelnetzbetreiber durch staatlich unterstützte DVB-T-Einführung.

In Norddeutschland soll die Einführung von DVB-T Ende Mai 2004 in Hannover, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven und im Bereich Unterweser beginnen. Anfang 2004 folgen laut jetziger Planung Hamburg, Lübeck und Kiel.

DVB-T hat gegenüber der analogen terrestrischen Übertragung den Vorteil, dass mehr Sender mit besserer Bildqualität über bisher für Analogfunk-Fernsehen genutzte Frequenzen übertragen werden können.


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