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Microsoft - schlechte Karten bei der EU?

Microsoft bietet EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti Kompromiss an. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland hat Microsoft bei EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti derzeit schlechte Karten. Im Streit um die Verquickung des Media-Players mit Windows biete Microsoft Monti einen Kompromiss an, doch dieser werde kaum auf das Angebot der Redmonder eingehen, so das Blatt.
/ Jens Ihlenfeld
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Anbietern von anderen Playern will Microsoft eine "volle Kompatibilität" mit dem Betriebssystem Windows garantieren, so das Blatt unter Berufung auf EU-Verhandlungskreise. Dabei würden Microsoft in EU-Kreisen aber nur wenig Erfolgsaussichten eingeräumt werden. Es handle sich dabei wie schon früher lediglich um Angebote "kosmetischer Natur", die die Wettbewerbsprobleme nicht lösen, zitiert das Blatt.

Wettbewerbskommissar Monti wirft Microsoft vor, seine Marktmacht zu missbrauchen und das Betriebssystem-Monopol nun auch auf Server ausdehnen zu wollen. Um dies zu verhindern, hat Monti Microsoft zwei Modelle angeboten. Entweder soll Microsoft den Media Player aus Windows entfernen oder die Software von anderen Anbietern ebenfalls mit Windows ausliefern. Diese Lösungen lehnt Microsoft aber nach Informationen der FTD ab.


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