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Private Surfer sind vielen Chefs ein Dorn im Auge

Arbeitsplatz-Surfen in großen deutschen Unternehmen verboten. Viele große Unternehmen verbieten ihren Angestellten inzwischen die private Nutzung des Internets. Das geht aus einer Umfrage des Nachrichtenmagazins Focus unter den 20 größten an der Börse notierten Konzernen hervor.
/ Andreas Donath
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Danach untersagen sieben Firmen – Siemens, Bayer, Telekom, RWE, Deutsche Bank, Schering und Allianz – privates Surfen. Nahezu alle anderen Unternehmen verbieten ihren Mitarbeitern ebenfalls den Web-Zugriff für private Zwecke, oft anhand von Betriebsvereinbarungen. In den Arbeitspausen dürfen Angestellte allerdings oft auf freie Surftour gehen. Zwei Unternehmen antworteten nicht.

"Ein Drittel der Firmen, die zur Gewerkschaft Ver.di zählen, verbietet Angestellten die private Nutzung des Netzes" , sagte der Geschäftsführer der Ver.di-Tochter Innotec, Karl-Heinz Brandl, zu Focus. Ein weiteres Drittel regle den Zugang. "Nur ein Drittel macht keine Vorgaben" , so Brandl.

Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten verzichten laut Focus überwiegend darauf, den Internet-Gebrauch am Arbeitsplatz zu kontrollieren.


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