Private Surfer sind vielen Chefs ein Dorn im Auge
Danach untersagen sieben Firmen – Siemens, Bayer, Telekom, RWE, Deutsche Bank, Schering und Allianz – privates Surfen. Nahezu alle anderen Unternehmen verbieten ihren Mitarbeitern ebenfalls den Web-Zugriff für private Zwecke, oft anhand von Betriebsvereinbarungen. In den Arbeitspausen dürfen Angestellte allerdings oft auf freie Surftour gehen. Zwei Unternehmen antworteten nicht.
"Ein Drittel der Firmen, die zur Gewerkschaft Ver.di zählen, verbietet Angestellten die private Nutzung des Netzes" , sagte der Geschäftsführer der Ver.di-Tochter Innotec, Karl-Heinz Brandl, zu Focus. Ein weiteres Drittel regle den Zugang. "Nur ein Drittel macht keine Vorgaben" , so Brandl.
Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigten verzichten laut Focus überwiegend darauf, den Internet-Gebrauch am Arbeitsplatz zu kontrollieren.



