Nach guten Zahlen: IBM will 10.000 neue Stellen schaffen
IBM-Chef Samuel J. Palmisano sieht schon ein deutliches Zeichen für eine Konjunkturerholung am Horizont und stellte rund 10.000 neue Stellen in Aussicht, die das Unternehmen im kommenden Jahr schaffen will, vor allem im Service-, Middleware- und Linux-Bereich sowie bei sonstiger Hard- und Software auf Basis offener Standards.
Zudem will man 200 Millionen US-Dollar seines Fortbildungsetats von insgesamt 700 Millionen US-Dollar in die Ausstattung und Fortbildung von 100.000 bereits vorhandenen Mitarbeitern stecken, um ihr Können in Bereichen, die am stärksten gefordert werden, aufzubessern.
Der Dienstleistungsbereich (Global Services) erzielte um 17 Prozent höhere Umsätze, während der Hardwarebereichsumsatz um ein Prozent zurückging. Die Systems-Group-Umsätze (zu denen die IBM eServer und Speicherprodukte zählen) stiegen um 6 Prozent, während die Personal Systems Group um 2 Prozent höhere Umsätze beisteuern konnte. Der Umsatz der Technology Group brach um 33 Prozent ein, was hauptsächlich an der Deinvestition in einigen Bereichen lag.
Die Softwaresparte erzielte um 11 Prozent höhere Umsätze als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Vor allem die Middleware-Produkte der WebSphere-Reihe konnten dazu mit 12-prozentigen Steigerungen beitragen, doch auch die Datenbanksoftware DB2 erzielte ein 14-prozentiges Umsatzwachstum. Besonders stark wuchs der Tivoli-Bereich (plus 25 Prozent). Die Umsätze der Absatzfinanzierung Global Financing sanken hingegen um 10 Prozent.



