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Weltweiter PC-Absatz steigt um 14,1 Prozent

Notebooks sind der Renner unter Endverbrauchern. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner haben vor allem die starke Endverbrauchernachfrage und der Absatz von Notebooks weltweit die PC-Verkäufe beflügelt. Im abgelaufenen dritten Quartal 2003 wurden im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres 14,1 Prozent mehr PCs abgesetzt. Das ist das zweite Quartal in Folge, in dem der Absatz nach Stückzahlen doppelstellig wuchs.
/ Andreas Donath
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Der Weltmarkt wächst damit sogar etwas stärker als die EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa) , die laut Gartner im abgelaufenen dritten Quartal des Jahres 2003 im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres ein Stückzahlenwachstum von 13,3 Prozent erzielte. Der US-Markt wuchs gleich mit 19,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Vor allem fallende Systempreise, Leistungssteigerungen und ein gestiegenes Interesse nach WLAN-Anwendungen haben die Notebookverkäufe nach Ansicht von Gartner-Analyst Charles Smulders bei Endverbrauchern angeheizt. Er warnte davor, dass der unerwartete Erfolg der Notebooks genau wie bei Flachbildschirmen zu Kapazitätsengpässen und kurzfristigen Preissteigerungen führen und so der Mobilboom abflauen könnte.

Dell ist weltweit mit einem Marktanteil von nun 15,3 Prozent Marktführer und konnte ein Wachstum nach Stückzahlen von 28,3 Prozent verzeichnen. Hewlett-Packard liegt an zweiter Stelle mit einem Anteil von 15,1 Prozent am Weltmarkt und einem Wachstum von 27,7 Prozent. Danach folgt IBM, Fujitsu bzw. Fujitsu Siemens und Toshiba.

Andere Marktteilnehmer kommen auf einen Marktanteil von insgesamt 57,5 Prozent und weisen ein unterdurchschnittliches Wachstum von nur 7,3 Prozent auf. Der Gesamtabsatz von PCs (zu denen Gartner auch Notebooks zählt) lag im abgelaufenen dritten Quartal bei ungefähr 42,55 Millionen Stück verglichen mit 37,3 Millionen Einheiten im dritten Quartal 2002.


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