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Telekom: Hauptumsatz im Festnetz künftig über Grundgebühren

Mehr Pauschalangebote geplant. Der Vorstand und CEO der Telekom-Festnetz-Sparte T-Com Josef Brauner hat in einem Interview mit der Wirtschaftswoche mitgeteilt, dass die Deutsche Telekom in Zukunft den Großteil ihres Umsatzes über Grund- und Anschlussgebühren erzielen will – das Ziel ist die Unabhängigkeit vom Gesprächsaufkommen.
/ Andreas Donath
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Während nach Angaben von Brauner beispielsweise 1996 nur ein Viertel der Umsätze mit den so genannten Anschlussentgelten und der Rest mit den Gesprächsgebühren im Festnetzbereich erzielt wurden, wurde dieses Jahr (2003) schon die Hälfte mit Anschluss- und Grundgebühren erzielt – der Rest aus dem Gesprächsaufkommen.

Nun will man die festen Umsätze (eben die Grundgebühren) weiter ausbauen. Brauner sagte im Interview mit der Wirtschaftswoche, dass er 80 Prozent und mehr für möglich halte.

Nach seinen Angaben würden Angebote, die hauptsächlich über eine Grundgebühr bezahlt werden, gut angenommen. Ein Beispiel dafür seien Tarife, die seit kurzem gegen einen Aufpreis Freiminuten oder über das Wochenende kostenlose Gespräche erlauben.

Neue Optionstarife wie ein Family-Tarif und ein Single-Tarif mit Flatrate seien ebenso vorstellbar wie langfristig eine Flatrate für die gesamte Woche.


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