W3C: Neuer Standard für Formulare im Web
Im Gegensatz zu HTML-Formularen, die Funktionen und Präsentation verknüpfen, bieten XForms eine strikte Trennung zwischen Funktionen, Präsentation und Ergebnisdaten. Einzelne Module der XForms sollen sich so besser wiederverwenden und auf verschiedenen Endgeräten mit deren jeweiligen Möglichkeiten nutzen lassen.
So soll es möglich sein, mit XForms das gleiche Formular auf einem PDA, Handy, Screen-Reader oder konventionellen Desktop darstellen lassen, ohne dass deren Funktion eingeschränkt wird.
XForms erlauben es Entwicklern, Eigenschaften von und zwischen den gesammelten Werten zu definieren, um beispielsweise festzustellen, dass in ein Feld auch wirklich eine E-Mail-Adresse oder Kreditkartennummer eingegeben wird, sofern diese notwendig ist und nicht beispielsweise per Überweisung bezahlt wird. Bei falschen Eingaben kann der Browser entsprechende Warnungen ausgeben, schon bevor das Formular abgeschickt wird.
Basis des XForms-Modells ist XML, auch die aus Formulareingaben resultierenden Daten werden in XML übergeben. So sollen sich übermittelte Daten einfacher internationalisieren lassen und XML-Dokumente über XForms modifizierbar sein. Auch können XForms so direkt in Web-Services integriert werden.
Dabei sind XForms zwar darauf ausgerichtet, in XHTML eingebettet zu werden, aber auch andere Markup-Sprachen wie Scalable Vector Graphics (SVG) sollen sich mit XForms nutzen lassen. Zudem sollen XForms zusammen mit XML Events eingesetzt werden können.
Bereits jetzt sind XForms in vielen Clients implementiert.



