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Doppelärger für Centrino: Efficeon und Nforce3 Go 120

Für die letzte Jahreshälfte 2004 hat Transmeta die zweite Efficeon-Generation in Aussicht gestellt, die in 90-nm-Technik von Fujitsu gefertigt Taktraten von 1,4 GHz (5 Watt), 1,6 GHz (7 Watt), 1,8 GHz (12 Watt) und 2 GHz (25 Watt) erreichen soll. Mit der dritten Generation des Efficeon soll voraussichtlich 2005 der Schritt von 90 nm in Richtung 65 nm begonnen werden, wobei nicht nur höhere Taktraten bei geringer Wärmeentwicklung, sondern auch Architektur-Verbesserungen mehr Leistung und weniger Stromverbrauch bringen sollen.

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Ab wann und in welcher Efficeon-Generation Transmeta seine ebenfalls auf dem Microprozessor Forum vorgestellte Stromspartechnik "LongRun 2" einführen will, wurde leider nicht genannt, vermutlich wird es aber erst ab der dritten Generation kommen. LongRun2 bietet erstmals ein softwaregesteuertes Management der Verlustleistung. Industrieexperten sehen in der Verlustleistung der Transistoren eine der wesentlichen Herausforderungen für das Moore'sche Gesetz der Technologie-Skalierung, so Transmeta. Von der gegenwärtigen Verdichtung auf 90-nm- und 65-nm-Transistoren wird eine stufenweise Ausweitung des Leckstrom-Problems erwartet. Ohne Kontrolle könnte die Verlustleistung sogar die Gesamtleistung des Chips dominieren und damit den Energiespar- oder Stand-by-Betrieb unmöglich machen.

Die neue LongRun2-Lösung von Transmeta bietet nicht nur die mittlerweile von allen Herstellern gebotene Taktraten- und Spannungsveränderung während des Betriebs, sondern erweitert diese um eine softwaregesteuerte, dynamische Anpassung der Verlustleistung von Transistoren. Die Software bewältigt die Kontrolle der Verlustleistung als "interdisziplinäre" Lösung in Verbindung mit speziellen Schaltungen auf dem Efficeon-Prozessor sowie dem Standard-CMOS-Prozess. Bei der Vorführung auf dem Microprocessor Forum wurde anhand von speziellen Prototypen demonstriert, wie der Prozessor die eigene Verlustleistung 100-mal pro Sekunde während des Abspielens eines Video-Spiels, eines DVD-Films sowie während des Wechsels in den Ruhe-Modus regulierte. Im Stand-by-Modus konnte die Verlustleistung des Efficeon-Kerns mit der LongRun2-Technologie laut Transmeta um das annähernd 70fache gesenkt werden. Man darf gespannt sein, ob sich damit endlich der Traum vom Dauerläufer-Notebook bewerkstelligen lässt.

Die neue Efficeon-Prozessorfamilie wurde für ultra-portable und Mainstream-Notebook-Computer sowie für Tablet-PCs, Ultra-Personal-Computer, geräuscharme Desktops, Blade Server, Thin Clients und Embedded-Systeme konzipiert. Die ersten Systeme auf Basis des Efficeon erwartet Transmeta für das vierte Quartal 2003. Beispiele wurden noch nicht genannt.

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whatever 16. Okt 2003

Ok, fein. Ist eben komisch und nicht ganz alltäglich in einer Intel-dominierten Welt...

steppenwolf78 15. Okt 2003

Auch die zur Zeit verkauften Vorgängermodelle liefen meist unter Windows. Natürlich kann...

steppenwolf78 15. Okt 2003

Auch die zur Zeit verkauften Vorgängermodelle liefen meist unter Windows. Natürlich kann...

steppenwolf78 15. Okt 2003

Auch die zur Zeit verkauften Vorgängermodelle liefen meist unter Windows. Natürlich kann...

steppenwolf78 15. Okt 2003

Vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich will mal die Hoffnung nicht aufgeben...


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