Rambus: XDR-Speicher ab 2006 in normalen PCs
XDR DRAM läuft mit 3,2 GHz und soll ausreichend Bandbreite für kommende Prozessorgenerationen bieten. Zudem plant Rambus mittels differentieller Signale eine Steigerung des Speichertaktes auf 6,4 GHz und mehr.
Bereits jetzt hat Rambus alle Komponenten definiert, die notwendig sind, um XDR als Hauptspeicher in PCs zu nutzen, angefangen bei XDIMM-Speichermodulen über Puffer, Konnektoren und Taktgeber bis hin zu System-Design-Richtlinien und entsprechender Dokumentation.
Die XDIMM-Module sollen dabei Bandbreiten von 12,8 GByte/s bis zu 25,6 GByte/s erreichen, etwa das Vierfache von DDR2. Mit höheren Taktfrequenzen und einem 128 Bit breiten Interface will Rambus in Zukunft mit XDR aber Bandbreiten von bis zu 100 GByte/s erreichen. Rambus will XDR DRAMs mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, Speicherkapazitäten und Interface-Breiten anbieten. So sollen Chips mit Kapazitäten von 256 MBit bis 8 MBit auf den Markt kommen, um die Speichertechnologie sowohl im Massenmarkt als auch in High-End-Systemen einsetzen zu können.
Rambus arbeitet dabei mit Speicherherstellern wie Samsung, Elpida und Toshiba zusammen, die XDR bereits lizenziert haben.