China errichtet gigantisches Forschungs-Grid

Kapazität von bis zu 15 Billionen Berechnungen pro Sekunde

Das chinesische Bildungsministerium, die Peking Universität und IBM haben das so genannte "China Research and Education Grid" vorgestellt. Dabei handelt es sich um das derzeit wahrscheinlich größte und ehrgeizigste Grid-Projekt im Bereich Bildung und Wissenschaft.

Artikel veröffentlicht am ,

Das China Grid soll noch im Oktober 2003 seinen Betrieb aufnehmen und verbindet zunächst ein halbes Dutzend Universitäten. In der Endausbaustufe soll es über 200.000 Studenten und Universitätsmitglieder verschiedener Fakultäten in annähernd 100 chinesischen Universitäten verbinden, teilte IBM mit.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d)
    rocon Rohrbach EDV-Consulting GmbH, Stuttgart, Köln, Mainz, Frankfurt am Main
  2. Systementwickler (m/w/d)
    Mobile Trend GmbH, Flensburg
Detailsuche

Die Kapazität des China Grids soll nach Angaben der Beteiligten 15 Teraflops erreichen (15 Billionen Berechnungen pro Sekunde). Würde man das Grid heute im Ranking der Top-500-Supercomputer-Liste aufnehmen, würde es den Platz des weltweit zweitgrößten Systems erreichen können, gibt IBM an.

Bei dem Aufbau des Grids wird zu großen Teilen IBM-Technik eingesetzt: vor allem Web-Services-Technologie auf der Basis von IBM-Websphere-Software, IBM xSeries Server mit Linux, IBM pSeries Server mit AIX sowie TotalStorage-Speichersysteme. Bei der Entwicklung des Grids bedient man sich der Open Grid Services Architektur (OGSA), einem sich gerade entwickelten Standard für Grid-Systeme. Insgesamt wurden 49 IBM eServer xSeries mit Linux installiert. Zudem gibt es sechs pSeries Server mit AIX und IBM TotalStorage FAStT200 Server für die Datenspeicherung.

Einige der ersten Projekte, die auf dem China Grid laufen sollen, sind Bioinformatik-Forschungsaufgaben, E-Learning und Video-Kurse für Studierende.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


:-) 31. Mär 2004

Was geht mich Amerika an? Europa ade liegt viel näher und das geht mich eher was an.

ming 17. Okt 2003

und bald überall :). die chinesen werden die neue weltmacht!!! amerika ade.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geschäftsethik bei Videospielen
Auf der Suche nach dem Wal

Das Geschäftsmodell von aktuellen Free-to-Play-Games nimmt das Risiko in Kauf, dass Menschen von Spielen abhängig werden. Eigentlich basiert es sogar darauf.
Von Evan Armstrong

Geschäftsethik bei Videospielen: Auf der Suche nach dem Wal
Artikel
  1. Silifuzz: Google sucht und findet per Fuzzing CPU-Fehler
    Silifuzz
    Google sucht und findet per Fuzzing CPU-Fehler

    Elektrische Defekte in CPUs können Daten und Ergebnisse beeinflussen, ohne dass dies zunächst auffällt. Google sucht diese nun per Fuzzing.

  2. Nintendo Switch: Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien
    Nintendo Switch
    Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien

    Das frisch für die Switch veröffentlichte Dying Light ist in Europa und in Australien nicht erhältlich - wegen des deutschen Jugendschutzes.

  3. Smartphone: Oppo will eigene Chips bauen
    Smartphone
    Oppo will eigene Chips bauen

    Qualcomm könnte bald einen weiteren Kunden verlieren: Oppo soll eine eigene Chipproduktion für seine Top-Smartphones planen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /