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Toshiba zeigt neue WLAN-Technik mit 100 MBit/s

Toshiba-Labor demonstriert Multi-Antennen-Empfangsverfahren in Genf

Das "Telecommunications Research Laboratory" (TRL) von Toshiba hat spezielle Empfangsalgorithmen entwickelt, die stabile Verbindungen in ansonsten störungsanfälligen WLAN-Netzen ermöglichen sollen. Bei geringer Komplexität erreiche entsprechende WLAN-Hardware damit Bandbreiten bis zu 100 MBit/s.

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Das MIMO-WLAN-System (Multiple-Input and Multiple-Output) von Toshiba benutzt Antennenbündel (Multiple Antenna Arrays), ein Verfahren, das auch Intel im September 2003 auf dem Intel Developer Forum unabhängig von Toshiba anpries. Siehe dazu auch den Golem.de-Bericht "Intel: Funknetzen gehört die Zukunft - weg mit dem Kabel". Durch das gleichzeitige Senden und Empfangen der Daten über separate Antennen lassen sich Datendurchsatz und Reichweite auch durch Hindernisse hindurch erheblich verbessern, während gleichzeitig die Analyse und das korrekte Zusammensetzen der empfangenen Daten eine hohe Rechenleistung erfordert.

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Toshibas Empfangsalgorithmen für die MIMO-Technik sollen nun so weiterentwickelt worden sein, dass die eingesetzte Hardware weit weniger komplex sei als bei anderen vergleichbaren Lösungen. Mit Hilfe der "seudo-exhaustive State Space Search Strategy" will Toshiba den technischen Aufwand bei der Bewertung der Daten und der Dekodierung der Funksignale entscheidend reduziert haben. Der dadurch entstandene geringere Stromverbrauch mache den kommerziellen Einsatz von WLANs mit hohen Bandbreiten und großen Reichweiten erst möglich, betont der Hersteller.

In Zusammenarbeit mit der Universität von Bristol hat Toshibas TRL ein Messsystem entwickelt, das Parameter bewertet, mit denen die Wege der einzelnen Funkkanäle eines WLAN-Systems beschrieben werden. Die so ermittelten Werte werden - wie in Intels Labors - in einer Datenbank erfasst und für realitätsnahe Simulationen verwendet. Der dabei verwendete Simulator wurde ebenfalls vom TRL entwickelt.

"Die WLAN-Technologie hat in den letzten Jahren rasante Fortschritte gemacht", so Prof. Joe McGeehan, Managing Director des TRL. "Nicht zuletzt in Großbritannien, wo Toshiba und BT ein umfassendes Netz von Hotspots installiert haben. Bei unserer Forschung bauen wir auf den Ergebnissen dieser Entwicklung auf. Unser Ziel ist es, die Leistung und Flexibilität von WLAN-Lösungen zu verbessern. Gleichzeitig wollen wir die Komplexität der Systeme verringern, so dass sie von jedem Endkunden installiert und gemanagt werden können. Die aktuelle Lösung mit 100 MBit/s ist ein entscheidender Schritt in diese Richtung. In den nächsten drei Jahren wollen wir die Schallmauer von 1 GBit/s durchbrechen."

Die Forscher und Entwickler des 1998 gegründeten TRL arbeiten zurzeit auf drei Kerngebieten, um die Flexibilität und Leistung von WLAN-Lösungen steigern und ihre Installation und ihr Management erleichtern zu können: die Optimierung des MAC (Media Access Control), die Selbstorganisation verschiedener kabelloser Geräte in einer sicheren WLAN-Umgebung und drittens entsprechende Sicherheitsstandards, welche keine Administration durch den Nutzer erfordern.

Auf der ITU Telecom World 2003 in Genf zeigt Toshiba sein MIMO-WLAN-System in Aktion: Ohne zusätzliche Schnittstellen wird das Streaming einer MPEG2-Videodatei in einer MIMO-Umgebung demonstriert.

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Barkpingu 17. Jun 2004

nack. Es kann sein, das es damals so war. Momentan ist es nicht mehr so (Quelle: eine der...

Tobias Claren 09. Feb 2004

Auf ein DECT-Telefon muss man nicht verzichten, auch wenn man DVB-S nutzt..... Ich kann...

alecs 12. Okt 2003

Das kann man so aber auch nicht stehen lassen. Die Sendeleistung hat nichts mit der...

egmont 12. Okt 2003

ack

Dödel 11. Okt 2003

falsch. Reale Praxis mit fast jedem Gerät ist: V(verschlüsselt)=V(unverschlüsselt)-20...


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